Regional / Montag, 15.Juni.2015

Leverkusen: Aktionstag in Rheindorf

Bei strahlendem Sonnenschein fand gestern ein Aktionstag der Bürgerbewegung PRO NRW im Stadtteil Rheindorf statt. Zumeist örtliche Aktivisten verteilten unter Leitung des Parteivorsitzenden und OB-Kandidaten Markus Beisicht fast 6.000 Flyer im Stadtteil.

Es kam immer wieder zu positiven Gesprächen mit Bürgern, die allesamt ihr Unverständnis darüber äußerten, dass der umstrittene Leverkusener Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU) ausgerechnet ein Feld an der Solinger Straße in Rheindorf-Nord als Standort für eine zentrale Aufnahmeeinrichtung für weitere 1.000 Asylbewerber ausgesucht hat.

Es brodelt im gesamten Stadtteil. Und teilweise wurden den PRO-NRW-Aktivisten von Bürgern Flyer aus der Hand gerissen, damit diese in ihrem persönlichen Umfeld weiter verteilt werden können.

Zum gestrigen Aktionstag in Leverkusen erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Beisicht_MTÜ_neuWir hatten gestern insbesondere in Rheindorf-Nord ein glattes Heimspiel. Ich habe selten beim Verteilen so viel Zuspruch und Unterstützung erfahren. Ein ganzer Stadtteil macht offensichtlich mobil gegen die Pläne von Oberbürgermeister Buchhorn, ausgerechnet in Rheindorf noch eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber zu eröffnen.

Viele Bürger meinen, dass der sozial schwache Stadtteil mit einem ohnehin schon sehr hohen Migrantenanteil einen weiteren Zuzug von über 1.000 Asylbewerbern nicht verkraften kann.

PRO NRW wird heute in den Ausschusssitzungen und nächste Woche in der Stadtratssitzung entschiedenen Widerstand gegen die von Buchhorn & Co. geplante Mega-Asylantenunterkunft in Rheindorf leisten.

Statt eine Asylbewerberunterkunft nach der anderen in Leverkusen auf Kosten der Steuerzahler bauen zu lassen, sollte die Verwaltung endlich Maßnahmen gegen den Asylmissbrauch ergreifen und ausreisepflichtige abgelehnte Asylbewerber endlich abschieben.“

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