Aktuelles / Dienstag, 17.April.2012

Langenfeld: Polizei wirbt in Moschee Nachwuchs an

Über den Deutschlandfunk wird dieser Tage über eine ungewöhnliche Aktion der Polizei Mettmann geradezu berichtend geworben: Die Dienststelle macht Informationsveranstaltungen in Moscheen zur Anwerbung von neuen Kollegen – so auch kürzlich in Langenfeld. Der Ort solcher Veranstaltungen sei ebenso skandalös wie die Tatsache, dass man Polizist in NRW werden könne, ohne die deutsche Staatsbürgerschaft zu besitzen, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW, Jörg Uckermann.

Seine Partei akzeptiere eine solche Praxis nicht, bekräftigte der Kölner Ratsherr:

Jörg Uckermann

„Moscheen sind islamische Parallelwelten, in denen die Scharia, aber nicht die Regeln des deutschen Rechtsstaates gelten. Dass die Polizei Mettmann an so einem Ort auch noch Werbung für den Polizeidienst macht, ist skandalös. Wahrscheinlich kann man inzwischen froh sein, wenn auf solchen Veranstaltungen überhaupt noch die deutsche Sprache benutzt wird.

Nach Auffassung von PRO NRW ist es eine zwingende Voraussetzung für den Polizeidienst, wenn man auf dem Boden des Grundgesetzes steht und sich zu diesem Staat bekennt. Wie kann sich aber jemand zu diesem Staat bekennen, der noch nicht einmal die Staatsbürgerschaft erworben hat? Und wie kann jemand die Werte des Grundgesetzes verteidigen, wenn er einer Religion angehört, die sich über Recht und Gesetz stellt?

Genauso gut kann sich die Polizei in Autonome Zentren oder zu Autonomen Nazis begeben, um dort nach Nachwuchs zu schauen. Das es ja überproportional viele Kriminelle in diesem Bereich gibt, so könnte man argumentieren, wären dann auch solche Extremisten wichtig zur Ansprache der Jugendlichen. PRO NRW fordert: Die Polizei in NRW darf ihren Nachwuchs nicht aus extremistischen Milieus rekrutieren.“