Aktuelles / Mittwoch, 23.Mai.2012

Landesregierung in Düsseldorf scheitert auch an der Bildungspolitik

Zum Abschluss des laufenden Schuljahres macht die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) wieder einmal darauf aufmerksam, dass, trotz aller Politik-Propaganda aus Düsseldorf, die Ergebnisse der Schulpolitik auch dieses Jahr katastrophal seien. DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann stellte lakonisch fest: „Zur Realität auf dem Arbeitsmarkt gehört, dass zu viele Jugendliche nicht ausbildungsreif sind.“ Ein schlechteres Zeugnis, so Judith Wolter (PRO NRW), könne man der Regierung in Düsseldorf gar nicht ausstellen.

Judith Wolter

Selbst auf eines der wenigen Handlungsfelder der Landespolitik, so Wolter, versage Rot-Grün jämmerlich:

„Geht es eigentlich noch schlimmer? Ein Schulsystem, das noch nicht einmal eine Ausbildungsreife geregelt bekommt, hat den Offenbarungseid abgelegt. Die Jugendlichen sind die Opfer einer linken Bildungsideologie, die das erfolgreiche gegliederte Schulwesen, das die Grundlage für einen Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg war, zerstört hat. Ohne qualifizierten Nachwuchs werden aber auch die Probleme unseres Landes immer größer.

PRO NRW fordert, am besten durch direkte Bürgerbeteiligung, dass endlich die bildungspolitische Notbremse im Land gezogen wird. Dazu gehört zu allererst das klare Bekenntnis zum gegliederten Schulwesen und die Wiederbelebung des Gymnasiums, das durch die linke Phantasie-Forderung ,Abitur für alle‘ ausgehöhlt wurde. Moderne Bildungspolitik muss neben der individuellen Förderung der verschiedenen Begabungen auch wieder dem Elite-Gedanken verpflichtet sein. Denn, was wir benötigen, das sind qualifizierte Kräfte, die in diesem Land wieder die Grundlage für eine breite Beschäftigung schaffen.

Der zweite Punkt: In der Schule müssen zuerst wieder die Grundfertigkeiten vermittelt werden. Das gilt für die Sprachfähigkeit, die vor allem durch integrationsunwillige Migranten zum großen Problem geworden ist, aber auch für mathematische Grundfertigkeiten. Der Einsatz von technischen Hilfsmitteln, so nett wie er sein mag, hat dazu geführt, dass immer mehr Bereiche für Jugendliche zur Black-Box geworden sind. Vor allem aber muss das Thema Bildungspolitik angesichts des Scheiterns der etablierten Politik vor allem auf breiter gesellschaftlicher Ebene diskutiert werden.“