Aktuelles / Montag, 8.April.2013

Großkundgebung am 5. Mai: Islamistischen Extremismus bekämpfen, Demokratie verteidigen!

Zum ersten Jahrestag der traurig-denkwürdigen islamistischen Ausschreitungen in Bonn ruft die Bürgerbewegung PRO NRW am Sonntag, 5. Mai 2013, zu einer großen Standkundgebung auf dem Theaterplatz in Bonn / Bad Godesberg auf. Am 5. Mai 2012 waren anlässlich einer PRO-NRW-Protestveranstaltung vor der islamistischen König Fahd-Akademie im gleichen Stadtteil hunderte gewaltbereite Salafisten auf die eingesetzten Polizeibeamten losgegangen. Über 30 Polizisten wurden zum Teil erheblich verletzt, zwei davon sogar schwer durch Messerstiche.

Die Auseinandersetzungen machten bundesweit Schlagzeilen. Zum ersten Mal wurde einer breiten Öffentlichkeit bewusst, welches Gefahrenpotential in Deutschland durch eine wachsende radikal-islamistische Untergrundbewegung droht. Eine besonders extreme Strömung dieser islamistischen Szene, die sogenannten Salafisten, war dabei federführend. Ihre Anführer und Hassprediger wollten mit allen Mitteln verhindern, dass in Deutschland islamkritische Karikaturen gezeigt werden, obwohl dies eindeutig vom Grundrecht auf Meinungs- und Kunstfreiheit gedeckt ist und auch über ein Dutzend mal gerichtlich im NRW-Landtagswahlkampf so bestätigt wurde.

Jörg Uckermann

„Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisberges“, so der stv. PRO-NRW-Vorsitzende Jörg Uckermann. „Viele der radikalsten islamischen Prediger und Aufwiegler sprechen nur das aus, was auch andere Moslems insgeheim  denken. Und viele Islamwissenschaftler befürchten, dass die Salafisten einfach nur früher losschlagen, wie andere ihrer Glaubensbrüder, die mehr Geduld haben und lieber die demographische Entwicklung abwarten wollen, bevor sie weitere Zugeständnisse in Richtung einer islamischen Gesellschafts- und Staatsordnung einfordern.“ Nicht umsonst wiesen auch CDU-Politiker wie Wolfgang Bosbach immer darauf hin, dass die Islamisten in einer Minderheitenposition oft ganz anders auftreten, wie später in einer Mehrheitsposition. „Wir wollen aber im Gegensatz zu Bosbach nicht nur in Sonntagsreden darüber lamentieren, sondern jetzt, wo es noch möglich ist, politisch wirksam gegensteuern.“ Deshalb auch das gewählte Kundgebungsmotto: „Islamistischen Extremismus bekämpfen, Demokratie verteidigen!“  Ein umso wichtigeres Thema für die Bundesstadt Bonn, da an deren Hauptbahnhof im Dezember 2012 zudem ein mutmaßlich islamistischer Bombenanschlag nur knapp gescheitert ist.

Die Standkundgebung am Theaterplatz wird sowohl vom Kreisverband Bonn, als auch der Landespartei PRO NRW unterstützt. Aufgrund des hohen Interesses an diesem Thema erwartet PRO NRW mehrere hundert Teilnehmer. Auch die zahlreichen Passanten und Gastronomiebesucher am stets gut belebten Theaterplatz sind natürlich herzlich dazu eingeladen, sich über die Thematik und die politischen Lösungsvorschläge von PRO NRW aus erster Hand zu informieren.