Aktuelles / Donnerstag, 18.November.2010

Krefeld: pro NRW wird sich gegen den Bau eines islamischen Kulturzentrums stellen

Ganz so, als habe es die Diskussionen über die Probleme von integrationsunwilligen Migranten im Zuge der Sarrazin-Debatte nicht gegeben, soll nun auch in Krefeld ein islamisches Kulturzentrum mit Gebets- und Konferenzräumen gebaut werden. Hinter der Aktion steht der türkische Verein Krefeld. Der Verein lässt mitteilen, man werde die Räume für die „Integration“ nutzen. Gemeint ist aber wohl nicht die Integration in die deutsche Kultur, sondern die in die türkische.

Denn der Verein mit seinen rund 300 Mitgliedern versteht sich als Treff für Türken und türkischstämmige Migranten, die ihre Tradition und Religion pflegen wollen. Der pro-NRW Generalsekretär Markus Wiener erklärte, dass seine Partei diese Entwicklung nicht tatenlos hinnehmen werde:

Markus Wiener

„Wir haben im Bereich Krefeld bereits jetzt viele Interessenten, die darauf warten, politisch aktiv zu werden. Mit dem geplanten islamischen Kulturzentrum wird nun die kritische Masse erreicht sein, die zur Gründung eines Kreisverbandes führen wird. Die Bürger sind es einfach leid, dass sich unter dem Deckmantel von Integration islamische Parallelgesellschaften weiterentwickeln, in denen Deutschland jeden Tag ein bisschen mehr abgeschafft wird.

Wir werden umgehend prüfen, wie man möglichst zeitnah eine politische Kampagne gegen dieses Zentrum starten kann. Mit einer entsprechenden Petition kann unsere Bürgerbewegung schon jetzt zeigen, dass sie zukünftig auch in der Stadtpolitik von Krefeld ein Wörtchen mitreden wird.“