Aktuelles / Montag, 18.Oktober.2010

Kommt die neue Rechtspartei?

Diese Fragestellung wird auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky und dem Vorsitzenden der deutschen Pro-Bewegung, Markus Beisicht, am 27. Oktober in Leverkusen beantwortet werden. Generalsekretär Vilimsky, dessen FPÖ gerade bei der Wien-Wahl mit 27 % zur zweitstärksten Partei aufrückte und nach neuesten Umfragen nun auch schon in ganz Österreich mit 25 % auf Platz 2 liegt, koordiniert seit Jahren die enge Zusammenarbeit der erfolgreichsten rechtsdemokratischen Parteien Europas.

In Deutschland setzt diese „Internationale der Patrioten“ auf die junge Pro-Bewegung, die ausgehend von der Millionenstadt Köln in den letzten Jahren spektakuläre Anfangserfolge erzielt hat: Wiedereinzug von Pro Köln in den Rat der Millionstadt Köln (zuletzt mit 5,4 % der Stimmen). Einzug in zahlreiche Stadträte und Kreistage beim Erstantritt der Landespartei Pro NRW zu Kommunalwahlen 2009, so z.B. in Bonn, Gelsenkirchen und Leverkusen. Über 100.000 Stimmen beim erstmaligen Landtagswahlantritt 2010 in Nordrhein-Westfalen und damit auf Anhieb stärkste Kraft rechts der CDU, mit Ergebnissen zwischen 3 – 5 % in weiten Teilen des Rheinlandes und zahlreichen Ruhrgebietsgroßstädten wie etwa Duisburg oder Gelsenkirchen.

Diesen Aufschwung der Pro-Bewegung gilt es mit Unterstützung der erfolgreichen europäischen Partner fortzusetzen – auch im Hinblick auf eine, in den deutschen Medien derzeit viel diskutierte, neue Rechtspartei auf Bundesebene: als eine logische Fortsetzung des Erfolgsmodell Pro Köln / Pro NRW unter Mitwirkung anderer seriöser deutscher Rechtsparteien wie z.B. der Republikaner. Dieser derzeit ablaufende politische Findungsprozess ist auch für Europas Rechtsdemokraten hinsichtlich der Europawahl 2014 von großer Bedeutung und erfährt deshalb jede nur denkbare Unterstützung.

Vilimsky und Beisicht werden zusammen mit der Pro-Köln-Vorsitzenden Judith Wolter und dem FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein auf der Pressekonferenz am 27. Oktober in Leverkusen die weitere Entwicklung hierzu skizzieren, die auch mittels neuer europäischer Großveranstaltungen (Stichwort „Marsch für die Freiheit“ am 7. Mai 2011 in Köln) weiter forciert werden wird. Die FPÖ unter Führung ihres strahlenden Wahlsiegers HC Strache wird dabei eine Schlüsselrolle auf dem europäischen Parkett spielen und mithelfen, auch in der ganzen EU die politischen Karten neu zu mischen!