Aktuelles / Donnerstag, 9.Februar.2012

Kölner Polizei setzt auf türkisch-islamische Parallelstrukturen

Die Kölner Polizei organisiert auf Anregung des Migrantenlobbyisten Tayfun Keltek (SPD) eine Informationsveranstaltung, um mehr „muslimische Jugendliche mit einem türkischen Migrationshintergrund für den Beruf des Polizisten“ begeistern zu können. Mit der Veranstaltung am Montag, 13. Februar 2012, 15.30 Uhr im Polizeipräsidium Köln, möchte die Polizei gezielt muslimische Migranten ansprechen. Um die Ansprache zu erleichtern, wurden auch Beamte des Polizeipräsidiums Köln mit Migrationshintergrund zu der Veranstaltung abkommandiert. Daneben begleiten „Kontaktbeamte muslimischer Institutionen“ die Veranstaltung. Die gesamte Veranstaltung wird in türkischer Sprache durchgeführt.

Markus Beisicht

Hierzu erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

“Mir war bislang noch nicht bekannt, dass Türkisch in nordrhein-westfälischen Polizeikreisen als offizielle zweite Amtssprache eingeführt wird. Mir erscheint es mehr als bedenklich, wenn nun auch Institutionen, wie unsere Polizeibehörden, zur Verfestigung von Parallelgesellschaften in Nordrhein-Westfalen beitragen und Anwerbeveranstaltungen für zukünftige Polizisten ausschließlich in türkischer Sprache durchführen. Offensichtlich soll Deutschland wirklich abgeschafft werden. Für jede vernünftige Integration ist das Erlernen der deutschen Sprache Grundvoraussetzung.

Wenn nunmehr selbst die Kölner Polizei Informationsveranstaltungen für angehende Polizistinnen und Polizisten gemeinsam mit Kontaktbeamten muslimischer Institutionen auf Türkisch durchführt, dann wird mir um unsere Zukunft mehr als bange. Wir vertreten hingegen die Auffassung, dass es in Verwaltung und bei der Polizei nur eine Amtssprache geben darf und das ist die deutsche Sprache.“