Regional / Dienstag, 30.März.2010

Kölner Plakatoffensive gestartet

Auch in Köln hat die Plakatierung der Bürgerbewegung pro NRW für die Landtagswahl am 9. Mai begonnen. Seit dem gestrigen Abend sind zahlreiche pro-NRW-Aktivisten nun im Plakatierdauereinsatz und werden dafür sorgen, dass pro NRW im Stadtbild Kölns deutlich zu sehen ist. Erstes Ziel der Plakatoffensive war der Kölner Norden und die  Kölner Innenstadt : Insbesondere der Heumarkt und der Breslauer Platz werden nun  massiv von pro-NRW-Plakaten geziert. Die Sonderrolle, die Köln in der Geschichte der  Pro-Bewegung spielt, wird auch mit dem eigenen Plakatmotiv „Pro Köln stärken – Pro NRW wählen“ unterstrichen, das neben die drei landesweiten Plakate „Intensivtäter wegsperren“, „Altparteien abwracken“ und „Minarettverbot auch für NRW“ tritt.

Im Vergleich zu den mit schönfärberisch grinsenden Politikergesichtern bedruckten Plakaten der Altparteien haben die Plakate der pro-Bewegung also vor allem inhaltlich eine Menge zu bieten. Das kommt auch bei den Bürgern sehr gut an und viele äußerten schon ihren Zuspruch zu den Plakaten. Den politischen Gegner dürfte das weniger freuen. Schon bei der Kommunalwahl war zu erleben, dass Plakate der pro-Bewegung im großen Stil zerstört wurden. Die Täter kamen zumeist aus dem extremistischen Milieu. In wessen Auftrag sie aber handelten, das konnte bisher noch nicht ermittelt werden.

Selbstverständlich werden sich die pro-Aktivisten von Zerstörungsattacken von Gutmenschen und verblendeten Extremisten aller Couleur nicht einschüchtern lassen und nun bis zum 9. Mai tagtäglich dafür sorgen, dass pro NRW im Kölner Stadtbild wahrgenommen wird.  Dazu gehört natürlich auch, dass jeder Vandalismus und Plakatdiebstahl konsequent zur Anzeige gebracht wird – ein Umstand, der im Kommunalwahlkampf 2009 manch „tapferen Antifaschisten“  im nachhinein teuer zu stehen kam.