Regional / Mittwoch, 12.Mai.2010

Köln: "Unregelmäßigkeiten in 20 Stimmbezirken". Wollten Linke die Landtagswahl manipulieren?

Das amtliche Endergebnis sollte am Sonntagabend eigentlich bis 24.00 Uhr vorliegen. Eigentlich – denn tatsächlich musste das ganze Land auf die Kölner warten. Nirgendwo wurde länger gezählt als in Köln, so berichteten es die Medien. Schuld daran, so die Kölner Presse, waren offenbar Ungereimtheiten bei der Auszählung. Deshalb mussten sagenhafte 20 Bezirke noch einmal nachzählen. Was war passiert?

Der Kölner Stadtdirektor Guido Kahlen drückte es diplomatisch aus: “Weil es gewisse Unplausibilitäten gab, musste in 20 von 800 Stimmbezirken nachgezählt werden”. Was genau schief gegangen war, darüber hüllt sich die Stadtverwaltung in tiefes Schweigen und machte keinerlei Angaben, was denn nun in den 20 Wahlbezirken vor sich ging. Selbst nach der zweiten Auszählung bleiben noch viele Fragezeichen in über vier Kölner Stimmbezirken. “Unplausbilitäten” in 20 Stimmbezirken? Das dürfte für eine Deutsche Landtagswahl wohl einmalig sein.

Bereits im Vorfeld hatten im Internet Linke damit geprahlt, man hätte “Leute” in den Stimmzählerkommissionen, die ein erfolgreiches Abschneiden von Pro NRW “unter allen Umständen” verhindern wollten. Wollten Linke also in Köln die Landtagswahl manipulieren? Diese Frage gilt es mit aller Entschiedenheit aufzuklären!