Aktuelles / Donnerstag, 27.Januar.2011

Köln: Pro Köln meldet Mahnwache zum Richtfest der Großmoschee am 2. Februar an

„Es gibt kein Grundrecht auf den Bau einer Großmoschee“, hatte der Publizist Ralph Giordano in der Debatte um den Bau der Ehrenfelder Großmoschee festgestellt und daran hat sich bis heute nichts geändert. So hat die Bürgerbewegung pro Köln heute unter diesem Motto eine Mahnwache für den 2. Februar von 12.00-14.00Uhr in unmittelbarer Nähe der Großmoscheebaustelle an der Ecke Venloer Straße/Fuchsstraße angemeldet. Denn wie aus einer pro Köln anonym übermittelten Einladung der Ditib hervorgeht, möchte der deutsche Ableger der türkischen Religionsbehörde Diaynet ausgerechnet an diesem Tag, dem Fest Maria Lichtmess, das Richtfest der Großmoschee pompös feiern und mit einem Richtkranz die dann zumindest architektonische Vormachtsstellung des Islam in Köln-Ehrenfeld krönen.

Neben anderen führenden Funktionären der Pro-Bewegung wird auch der ehemalige stellvertretende Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Jörg Uckermann bei der Mahnwache sprechen. In der Debatte um den Bau der Großmoschee war er noch als CDU-Ortsvorsitzender einer der Wortführer der Großmoscheegegner und fand seinen Weg zur Bürgerbewegung pro Köln, als die CDU den politisch korrekten Kotau vollzog und mit ihrem im Volksmund als „Türken-Fritz“ bekannt gewordenen Oberbürgermeister Fritz Schramma zur glühenden Vorkämpferin der Islamisierung Kölns wurde.

In den vergangenen Tagen hatte die kritische Haltung der Bürgerbewegung pro Köln gegenüber dem Vorzeigeprojekt der Islamisierung in Ehrenfeld noch einmal Unterstützung durch die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün erfahren. Diese machte im Sinne Giordanos noch einmal unmissverständlich deutlich, dass Moslems für das Gebet keine architektonisch dominanten Moscheen benötigten.

Judith Wolter, Vorsitzende der Fraktion pro Köln im Rat der Stadt Köln

Solchermaßen gestärkt freut sich die Vorsitzende der Fraktion pro Köln schon sehr auf die Mahnwache der Bürgerbewegung am kommenden Mittwoch und erklärt: „Als Speerspitze der islamkritischen Kräfte in der Domstadt ist es uns natürlich eine besondere Verpflichtung, das provokativ terminierte Richtfest der türkischen Religionsbürokraten mit unserem Protest zu begleiten. Wir wollen damit deutlich machen, dass wir als einheimische Kölner Bürger keinesfalls vor der islamischen Herausforderung zurückweichen werden. Die im Bau befindliche Großmoschee wird eines Tages das Beton gewordene Mahnmal von Desintegration und Parallelgesellschaften sein. Das darf niemand ernsthaft wollen, der seine Verantwortung für das friedliche Miteinander ernst nimmt. Ich bitte deshalb alle Unterstützer der Pro-Bewegung und alle Bürger, die unsere islamkritische Haltung teilen, sehr herzlich, sich unserer Mahnwache am kommenden Mittwoch anzuschließen.“