Aktuelles / Donnerstag, 8.November.2012

Köln: Plant die Stadt neue Asylantenheime?

Immer wieder finden Polizeibeamte bei Razzien in Flüchtlings- und Asylantenheimen Diebesgut und Personen, die sich illegal in Köln aufhalten und in diesen Heimen Unterschlupf finden. So führte die Polizei am 7. November in den Übergangsheim am Poller Holzweg eine Razzia durch, wobei es zu Verhaftungen kam und Wertsachen aufgefunden wurden, die vermutlich aus Eigentumsdelikten stammen. Ein Polizeikommissar wird mit den Worten zitiert: „Nach den Ermittlungen dienen Übergangshäuser immer wieder als Unterschlupf für überregional agierende Einbrecher.“ Seit einiger Zeit hat die Zahl der Flüchtlinge und der Scheinasylanten besonders in NRW und auch in Köln wieder zugenommen, u.a. auch durch die massenhafte Einreise von Roma und Sintis aus Serbien und Mazedonien. Die Unterbringungssituation hat sich dadurch drastisch verschärft. Die Stadt Köln kommt deshalb immer mehr in Unterbringungsschwierigkeiten für diese Menschen und will infolgedessen nun zwei neue Wohnheime bauen, eines in der Potsdamer Straße in Weiden und eines am Kuckucksweg in Vogelsang. Auch die ehemals leer stehenden Sozialhäuser am Springborn in Höhenhaus sind bereits im Gespräch. Die Stadt ist sich dabei der Problematik sehr wohl bewußt. Die Anwohner in der Umgebung eines solchen Heimes wehren sich in der Regel dagegen, weil sie am meisten davon betroffen sind. Und niemand kann garantieren, daß nicht dort auch Zustände entstehen werden, wie sie jetzt am Poller Holzweg und früher schon anderswo angetroffen wurden. Deshalb soll nach dem Willen der Stadt der Bau dieser Heime „nachbarschaftlich begleitet“ und transparent gemacht werden, auch mithilfe der örtlichen Presse. Die Haushaltslage in Köln ist schlecht, der Stadt wachsen die Schulden inzwischen über den Kopf, aber für die Unterbringung von „Einreisenden“ scheint irgendwo in Köln ein Goldesel vorhanden zu sein. Nirgendwo in NRW wird so großzügig das Geld der Steuerzahler für „menschenwürdige Unterbringung“ von Asylanten verwendet. Eine Vorreiterrolle nimmt Köln auch bei der „dezentralen Unterbringung“, also in Hotels oder eigenen Wohnungen, ein. Nur einheimische Hartz 4 – Empfänger müssen trotz Berechtigungsschein immer länger auf eine Bleibe warten …