Aktuelles / Dienstag, 19.Oktober.2010

Köln: Parteipolitischen Missbrauch des NS-Dok stoppen!

Am 4. November wird um 19h im Kölner NS-Dokumentationszentrum (NS-Dok) am Appellhofplatz eine Veranstaltung mit dem Titel „Rechtsextremismus in Kommunalparlamenten. Die Arbeit von pro Köln im Kölner Stadtrat“ stattfinden. Redner des Abends werden die Journalisten Charlotte Schwalb und Frank Überall sowie Christoph Busch sein. Alle drei geben sich gerne als fachkundig aus, wenn es um die unbequeme demokratische Opposition im Kölner Stadtrat geht, haben ihr angebliches Wissen aber oft nur aus den Händen Dritter. Denn eine objektive Beschäftigung mit der politischen Arbeit von pro Köln würde wohl ihr linkes Weltbild nachhaltig schädigen.

Offensichtlich hat in diesem Weltbild auch das Bewusstsein darüber keinen Platz, dass sie mit dieser Veranstaltung im NS-Dokumentationszentrum die Opfer des Nationalsozialismus verhöhnen und die Verbrechen der Nationalsozialisten relativieren. Dass diese schändliche Zweckentfremdung einer der Aufarbeitung  von NS-Gräueltaten verpflichteten Institution zur politischen Stimmungsmache gegen die ungeliebte demokratische Opposition in Gestalt der Bürgerbewegung pro Köln mit Steuergeldern finanziert wird, ist nur ein Teilaspekt dieses makabren Scherzes.

Um ein Zeichen gegen den anhaltenden parteipolitischen Missbrauch des NS-Dok zu setzen, wird die Bürgerbewegung pro Köln vor und während der Veranstaltung am 4. November im EL-DE-Haus ab 18.00h eine Mahnwache unter dem Titel „Parteipolitischen Missbrauch des NS-Dok stoppen“  direkt vor dem Eingang zur Veranstaltung (Appellhofplatz 23-25) durchführen. Jeder Bürger ist herzlich dazu eingeladen, sich an dieser Mahnwache zu beteiligen und mit seinem Protest dafür einzutreten, dass die steuergeldfinanzierte Zweckentfremdung des NS-Dok endlich ein Ende hat.