Aktuelles / Dienstag, 9.Oktober.2012

Köln: Mal wieder bundesweit führend – Dieses Mal bei den Wohnungseinbrüchen

Unsere schöne Domstadt geht immer mehr vor die Hunde. Neben einer immer schlimmer werdenden Haushaltsmisere, einer immer größer werdenden Korruption in der städtischen Politik oder einer immer brutaler werdenden Gewalt im Nahverkehr, häufen sich nun auch die Wohnungseinbrüche. Und die Sicherheitsbehörden kapitulieren davor.

Im letzten Jahr sind die Einbrüche bundesweit um neun Prozent gestiegen, in Nordrhein-Westfalen um elf Prozent und in Köln um ganze 13 Prozent! Unsere Stadt steht also mal wieder in einer unrühmlichen Statistik ganz weit vorn. Aber nicht nur im Zuwachs ist Köln negativ führend, auch die Quote für die Auflösung dieser Fälle ist mit mageren fünf Prozent bundesweit einmalig schlecht.

In einem Interview mit der Kölner Rundschau versucht Innenminister Ralf Jäger, SPD, diese dramatischen Entwicklungen herunterzuspielen. „Wir bekommen wenigstens den Zuwachs gebremst.“, sagte er wörtlich im Interview. Was an einem weiteren Zuwachs an Einbrüchen, sei er nun gebremst oder ungebremst, gut sein soll, bleibt wohl für immer das Geheimnis dieses Ministers für “Recht und Ordnung”.

Der Chef der Kölner Polizei, Wolfgang Albers von der SPD, sieht eine Schuld für die Entwicklung auch bei den Bürgern, die angeblich die Wohnungen und Häuser zu schlecht sichern würden. Das ist in etwa die Logik, wie einem Vergewaltigungsopfer eine Mitschuld an der Vergewaltigung zu unterstellen, weil es einen Rock getragen hat.

Zu den Einbrüchen in Köln lässt sich im Detail folgendes sagen:

2012 gab es bisher 3.523 Einbrüche in Köln. Die sind etwa 14 Einbrüche pro Tag, aufgeklärt wurden gerade einmal 169. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Einbrüche um ca. 13 Prozent. Der Großteil der Täter sind Ausländer, meistens stammen diese aus Südosteuropa, wie Polizei und Innenministerium jeweils bestätigten.

PRO KÖLN fordert daher Politik und Polizeiführung auf, endlich ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten. Es ist ja durchaus bekannt, wann die Täter schwerpunktmäßig zuschlagen und wo sich beliebte Gegenden befinden, um unerkannt in fremde Häuser und Wohnungen einzubrechen. Zudem müssen endlich das Strafgesetzbuch und das Ausländerrecht wieder konsequent angewandt werden und die Präsenz der Polizei erhöht werden. Köln darf nicht länger ein Hort für Gewalt und Verbrechen sein!