Aktuelles / Donnerstag, 26.April.2012

Köln: Linksautonome greifen städtische Wachleute an

Am Mittwochabend versuchten rund 20 teils vermummte Linksautonome die große Fraktionssitzung der Bürgerbewegung PRO KÖLN im Kalk-Karree zu stürmen. Dabei griffen vier linksextreme Gewalttäter zwei Bedienstete des städtisches Wachpersonals des Kalk-Karrees an. Unter den angegriffenen Stadtbediensteten befand sich auch eine Frau, die die vermummten Schläger als „Nazisau“ titulierten. Nach dem Angriff flüchteten die Extremisten in Richtung des linksautonomen Zentrums in Köln-Kalk. Die eilig herbei gerufene Polizei war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz und nahm die Anzeigen der Wachleute entgegen.

Markus Beisicht

Hierzu erklärt der PRO-KÖLN- und PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht:

„Mit mehreren Demos und gut organisierten Bürgerprotest hat die PRO-BEWEGUNG die Schließung des skandalträchtigen linksautonomen Zentrums in Köln-Kalk durchgesetzt. Nach dem Beschluss des Stadtrates ist nun offenbar auch schon der gerichtliche Räumungstitel vorhanden und die Linksextremisten kündigen schon jetzt für die bevorstehende polizeiliche Räumung einen militanten Widerstand an.

Ob und in welchem Zusammenhang die Angreifer des gestrigen Abends mit der linksextremen Hausbesetzerszene in Kalk stehen – das müssen Polizei und Staatsanwaltschaft klären. Auffällig ist auf jeden Fall die räumliche Nähe vom linksautonomen Zentrum in der Wiersbergstraße und dem Kalk-Karree in der Dillenburger Straße. Auch die allgemeine Vorgehensweise und die Beschimpfung der städtischen Angestellten als „Nazisau“ deuten auf eine politisch motivierte Straftat von links hin. Ebenso der Fluchtweg der Bande in Richtung Autonomes Zentrum.

Ich bin gespannt, wie die Öffentlichkeit auf diesen Vorfall reagieren wird. Man stelle sich zum Vergleich nur mal vor, dass 20 Skinheads eine Fraktionssitzung der Grünen in einem Gebäude der Stadt stürmen wollen und dabei zwei städtische Wachleute angreifen würden. Von Zeitungen über Radio bis hin zu Tagesschau und heutejournal wäre die deutschlandweite Berichterstattung sicher!

Unabhängig vom aktuellen Fall gilt: Das linksautonome Zentrum in Köln-Kalk muss nach der politischen Entscheidung im Stadtrat nun auch schnellstmöglich von der Polizei geräumt werden. Die offenen Drohungen der linksextremen Hausbesetzerszene müssen mit einem deutlichen und schnellen polizeilichen Handeln beantwortet werden! Und den Versuch gewisser rot-grüner Seilschaften, für dieses extremistische Klientel eine städtische Ersatzbleibe zu finden, wird die PRO-BEWEGUNG zu verhindern wissen. Schon jetzt bereitet die Fraktion PRO KÖLN für die nächste Stadtratssitzung eine detaillierte Anfrage zum Thema vor, um die Anwohner eines neuen linksautonomen Zentrums schon frühzeitig über die unerwünschte Nachbarschaft informieren zu können. Falls dann trotzdem noch an den Umzugsplänen festgehalten würde, wird die PRO-BEWEGUNG selbstverständlich wieder zu öffentlichen Protesten und Demos aufrufen.“