Aktuelles / Mittwoch, 2.Februar.2011

Köln: Lautstarker Protest gegen Großmoschee-Richtfest in Ehrenfeld

Die DITIB-Großmoschee im Herzen von Köln-Ehrenfeld ist und bleibt eine Provokation für die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung. Auch nachdem alle Entscheidungen gefallen sind und nun der gigantische Rohbau fertig gestellt wurde, protestierten heute anlässlich des Richtfestes wieder zahlreiche Bürger gegen das Islamisierungsprojekt an der Venloer Straße.

Dem sehr kurzfristigen Aufruf der Bürgerbewegung pro Köln folgten trotz des kalten Wetters und des ungünstigen Zeitpunktes an einem Werktagvormittag immerhin rund 50 Personen, die mit den bekannten Moscheeverbotsschildern und Transparenten das geballte Interesse der rund zwei Dutzend Medienvertreter auf sich zogen. Auch zahlreiche Bürger und Passanten beobachteten die Szenerie mit Interesse, während sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite rund 30 linke Demonstranten und „Südländer“ versammelt hatten.

Den Medien und der versammelten deutsch-türkischen Politprominenz auf dem Richtfest schallten immer wieder die Rufe „Freiheit statt Islam“, „Sarrazin statt Muezzin“ oder „Wir sind das Volk“ entgegen. Die umsichtig agierende Polizei vor Ort sorgte derweil für den nötigen Abstand zwischen den friedlichen Pro-Demonstranten und potentiellen linken Gewalttätern. Einige Linksextremisten, die zu Beginn der Mahnwache versucht hatten, Moscheeverbotsschilder zu entwenden, wurden umgehend von Polizeibeamten abgedrängt, so dass einem weiteren lautstarken, aber friedlichen Verlauf der Protestkundgebung nichts mehr im Wege stand.

Als Redner zeigten die Pro-Köln-Stadträte Markus Wiener und Jörg Uckermann noch einmal die wichtigsten Gründe auf, warum die Pro-Bewegung gegen Islamisierung und Überfremdung aktiv sei und ernteten dafür große Zustimmung. Der ebenfalls anwesende Bonner Pro-NRW-Vorsitzende Detlev Schwarz nutzte abschließend die Gelegenheit, auf eine große Pro-NRW-Demonstration am 2. April in Bonn gegen gleich zwei geplante Großmoscheevorhaben hinzuweisen.