Aktuelles / Donnerstag, 5.Juli.2012

Köln: Kampf gegen Rechts immer bizarrer

Offenbar aus Angst vor einem möglichen Einzug der PRO-BEWEGUNG in den zukünftigen Münchner Stadtrat besuchte eine illustre bayerische Delegation das Kölner Rathaus. Die bayerische Delegation hatte sich zum Austausch über Strategien im Kampf gegen Rechts auf dem Weg nach Köln gemacht. Sie hatte offiziell 26 Mitglieder: Landtagsabgeordnete, Stadträte, Verwaltungsmitarbeiter und einen Vertreter des bayerischen Verfassungsschutzes.

In Köln trafen sie auf eine frustrierte Runde von Ratsvertretern von CDU bis Linkspartei, die einträchtig den bayerischen Vertretern die gemeinsame Strategie der Kölner Blockparteien in Kampf gegen PRO KÖLN erläuterten.

Die Ratsvertreter von der CDU bis zur Linken schilderten, dass jeder Antrag von PRO KÖLN abgelehnt werde, egal welchen Inhalt der Antrag habe. Als besonderer PRO-KÖLN-Hasser entpuppte sich mal wieder der CDU-Fraktionsvorsitzende Granitzka. Es existiere ein klares gemeinsames Bekenntnis der Fraktionen von CDU, SPD, FDP, Grünen und der Linkspartei, dass es keinerlei Zusammenarbeit und Kooperationen mit PRO KÖLN geben darf. Zudem habe man beschlossen deren Anträge immer grundsätzlich abzulehnen.

Granitzka redete sich gegenüber einem Vertreter der Süddeutschen Zeitung regelrecht in Rage: Nicht einmal die Hand zum Gruß werde den Leuten von „PRO KÖLN“ gereicht, erklärte der CDU-Politiker im Stile eines Hasspredigers. Man meint, im Kölner Stadtrat sei die DDR wieder auferstanden. CDU und Linkspartei kämpfen gemeinsam gegen die freiheitliche Opposition und versuchen diese  auszugrenzen bzw. zu stigmatisieren.

Hierzu erklärt der PRO-KÖLN und PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Der feine Herr Granitzka hat mal wieder die Maske fallen lassen. Nicht einmal mitteleuropäische Anstandsregeln will der Christdemokrat gegenüber den Ratskollegen von PRO KÖLN einhalten. Die grüßt man nicht, mit denen spricht man nicht und deren Anträge werden, egal welchen Inhalts, immer grundsätzlich abgelehnt.

Ein wirklich feiner Demokrat scheint der CDU-Fraktionsvorsitzende Granitzka zu sein. Konrad Adenauer würde sich im Grabe umdrehen, wenn er die Kumpanei seiner Nachfolger mit der SED-Nachfolgepartei im Kampf gegen die PRO-BEWEGUNG noch mitgekommen würde. Die Kölner CDU hat sich endgültig als zeitgeisthörige und stets politisch korrekte Plattform demaskiert.“