Aktuelles / Donnerstag, 23.August.2012

Köln: Gerechte Strompreise statt Bürgerabzocke!

Die Bürgerbewegung PRO KÖLN fordert als soziale Stadtpartei, endlich die Strom- und Gaspreise des städtischen Rheinenergie-Konzerns den tatsächlichen Kosten anzupassen, statt die Bürger über Gebühr zur Querfinanzierung des städtischen Haushaltes und zur Versorgung ausrangierter Kommunalpolitiker abzuzocken.

Den Fakt ist: Eine zumeist parteinahe Funktionärskaste wird in den städtischen Konzernen mit astronomischen Gehältern belohnt, während tausenden Kölnern der Strom abgestellt wird. Allein der Rheinergiechef verdient mehr als Bundeskanzler, Bundespräsident und Außenminister zusammen! Politiker der Altparteien kassieren pro Aufsichtsratssitzung rund 1000 EUR und werden bei Luxusfesten auf Kosten der Rheinergie nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Daneben werden jährlich rund 200 Millionen EUR von der Rheinergie zur Querfinanzierung des ruinierten Haushaltes abgezweigt!

Insgesamt könnten die Strom- und Gaspreise bei einer sachgerechten Preisermittlung also wesentlich günstiger sein. Stattdessen gibt es fast jährlich weitere Preissteigerungen weit über der Inflationsrate! Das alles ist nach Ansicht von PRO KÖLN nicht mehr länger hinnehmbar: Die Bürgerbewegung startet deshalb eine Kampagne für einen fünfjährigen Stopp für Strom- und Gaspreiserhöhungen in Köln. Mit ihrer Unterschrift können die Bürger den Stadtrat auffordern, ihre Vertreter im Rheinergie-Aufsichtsrat dementsprechend anzuweisen. Allein dafür sollen in den nächsten Monaten mehr als 100.000 Petitionsflugblätter (Außenseite / Innenseite)  in Köln verteilt werden.

Markus Wiener

„Zusammen mit weiteren kreativen Aktionen soll so im Vorfeld eines dementsprechenden Ratsantrages der Fraktion PRO KÖLN größtmöglicher öffentlicher Druck aufgebaut werden“, erklärt der PRO-KÖLN-Stadtrat Markus Wiener zum Start der Kampagne. „Wir werden den Strom- und Gaspreisklüngel in Köln beenden. Weitere Preissteigerungen – in Rede stehen schon nächstes Jahr erneut zweistellige Erhöhungen – müssen unter allen Umständen verhindert werden. Bei einer vernünftigen Finanzpolitik wäre dafür auch ausreichend Spielraum. Doch den Altparteien fällt nichts anderes ein, als ihr finanzpolitisches Totalversagen auf Kosten der Steuer- und Gebührenzahler in Köln zu verschleiern. PRO KÖLN ist dagegen auch in dieser Frage der Anwalt der Bürger – und die einzig passende Antwort bei künftigen Wahlen!“