Aktuelles / Mittwoch, 7.August.2013

Köln: Erfolgreicher Abschluss der Infostandserie in Porz

Am gestrigen Dienstag, dem 06. August 2013, fand der erfolgreiche Abschluss der PRO-KÖLN-Infostandserie zum Thema Asylmissbrauch und Armutseinwanderung in Porz statt. In der PRO-KÖLN-Hochburg im rechtsrheinischen Süden konnten rund 1.000 Infopakete an die Bürger verteilt werden.

Seit der Eingemeindung der ehemaligen selbständigen Großstadt Porz im Jahr 1975 nach Köln ging es dort sehr schnell bergab. Viele Geschäfte in der Innenstadt von Porz stehen leer, zum Beispiel das ehemalige Hertie Kaufhaus. Zudem verkommt das Stadtbild immer mehr. Dies wird ganz deutlich am Zustand der Rheintreppe. Seit mittlerweile vier Jahren ist diese gesperrt und so ist das ehemalige Aushängeschild von Porz, der Rheinboulevard, nur schwer zugänglich. Dem städtebaulichen Verfall folgt eine spürbare Verschlechterung des Sicherheitsgefühls der Bürger im öffentlichen Raum.

Aber nicht nur bei der Stadtentwicklung und Sicherheitsfrage scheint Porz das Nachsehen zu haben. Wenn es um die Asylunterkünfte geht, scheint der Stadtbezirk Porz von der Stadtverwaltung als Standort bevorzugt zu werden. Anders ist es nicht zu erklären, dass allein im Veedel Poll, der nördlichste Stadtteil von Porz, gleich drei Asylunterkünfte beherbergen muss. Ein vierter Standort an der Salmstraße wurde vor ein paar Jahren nach Protesten der Anwohner und PRO KÖLN geschlossen.

In Gremberghoven befindet sich eine weitere Asyleinrichtung in Form eines großen Wohnblockes. Mit dem Hotel Dürscheidt und der Pension Odenthal sind zudem zwei größere Standorte erhalten, bei denen die Asylbewerber auf Kosten der Steuerzahler in Hotels im Stadtbezirk untergebracht sind. Porz verkommt so immer mehr zum Brennpunkt in der städtischen Asylpolitik, denn sämtliche Asylunterkünfte haben einen äußerst schlechten Ruf. Razzien stehen fast schon auf der Tagesordnung, die Anwohner sehen sich mit Einbrüchen, Diebstählen, Vandalismus und Vermüllung konfrontiert.

Vor diesen Hintergründen erscheint es nur logisch, dass die Bürgerbewegung PRO KÖLN die Infostandserie über Armutseinwanderung und Asylmissbrauch hier zum Abschluss kommen lässt. Viele Gespräche wurden mit besorgten Bürgern geführt. Die Lage in Porz ist besonders für die einheimische, ältere Bevölkerung nicht akzeptabel, da die Attraktivität des Stadtbezirks immer mehr sinkt und dadurch die Lebensqualität der Bürger enorm leidet. Ein Zustand, der sich mittelfristig mit der richtigen Entscheidung bei der im nächsten Frühjahr stattfindenden Kommunalwahl aber ändern lässt!

Dafür befindet sich PRO KÖLN bereits jetzt im Vorwahlkampfmodus. Mit Infostandserien, Mahnwachen zu aktuellen Themen und einer verstärkten Flugblattverteilung im ganzen Stadtgebiet. Mit den Infoständen wird es übrigens nach einer kurzen Pause wegen der Sommerferien und der Bundestagswahl bereits im Frühherbst wieder weitergehen – und dann praktisch ununterbrochen bis zur Kommunalwahl im Mai 2014!