Aktuelles / Dienstag, 28.Juni.2011

Köln: Drohender Rockerkrieg zwischen „Mongols“ und „Hells Angels“

Seit dem Frühjahr gibt es auch in Köln einen Ableger der multikulturellen Rockergruppe „Mongols“, die zwar über wenige Motorräder, dafür aber über umso mehr Gewaltpotential verfügt. In Bremen, wo die Rockerbande mittlerweile verboten ist, kam es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Rockerbande der „Hells Angels“. Diesen wollen die „Mongols“ ihr Revier im Drogen- und Rotlichtmilieu nun auch in Köln streitig machen. Droht Köln nun ein Rockerkrieg?

Die FRAKTION PRO KÖLN will es auf keinen Fall so weit kommen lassen. Sie hat deshalb die Initiative ergriffen und für die nächste Sitzung des Rates einen Antrag eingebracht, der Oberbürgermeister Jürgen Roters auffordert, sich bei der Landesregierung für ein Verbot der „Mongols“ wie in Bremen einzusetzen und von der Verwaltung die Erstellung eines Sicherheitskonzeptes zur Bekämpfung der Bedrohung durch die „Mongols“ einfordert.

Lesen Sie nachfolgend den Antrag im Volltext:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktion der BÜRGERBEWEGUNG PRO KÖLN im Rat der Stadt Köln bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 14. Juli zu setzen:

Der Rat beauftragt den Oberbürgermeister, sich bei der Landesregierung dafür einzusetzen, dass die Rockerbande der „Mongols“ in Nordrhein-Westfalen verboten wird.

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit von Ordnungsamt und Polizei ein Sicherheitskonzept zu erarbeiten, um die Kölner Bürger vor der Rockerbande „Mongols“ zu schützen und Gewaltexzesse zwischen „Mongols“ und „Hells Angels“ zu verhindern.

Zur Begründung: Seit dem Frühjahr ist bekannt, dass es in Köln einen Ableger der Rockerbande „Mongols“ gibt. Dieser angebliche Motorradclub, der zwar nur über wenige Motorräder, dafür aber über umso mehr multikulturelles Gewaltpotential verfügt, gilt nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden als weitaus gefährlicher, als die Rockerbande der „Hells Angels“. Es steht zu befürchten, dass es in Köln und Umgebung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen „Mongols“ und „Hells Angels“ kommt, weil die „Mongols“ den „Hells Angels“ ihr Revier im Drogen- und Rotlichtmilieu gezielt streitig machen wollen. In den vergangenen Wochen kann es bereits zu einigen Vorfällen im Bereich der Ringe, die diesen Verdacht erhärten.

In Bremen, wo die „Mongols“ mittlerweile verboten worden sind, kam es in der Vergangenheit zu genau den gewalttätigen Auseinandersetzungen, die nun auch für Köln zu befürchten sind und die das dortige Verbot begründet haben. Es besteht nun für Köln dringender Handlungsbedarf. Als größte Stadt Nordrhein-Westfalens hat Köln eine besondere Verantwortung. Dieser sollte Oberbürgermeister Jürgen Roters nun gerecht werden und sich damit nicht nur für die Sicherheit der Kölner Bürger, sondern auch für die Sicherheit der Bürger in ganz Nordrhein-Westfalen einsetzen.

Ein Rockerkrieg zwischen „Mongols“ und „Hells Angels“ muss auf jeden Fall verhindert werden. Einzig Gefährdungsansprachen durchzuführen, ist dabei sicherlich zu wenig. Nur mit einem konsequenten und gemeinschaftlichen Vorgehen von Ordnungsamt und Polizei wird es möglich sein, die Kölner Bürger vor der Gefährdung durch die „Mongols“ zu schützen. Deshalb ist die Verwaltung hier besonders zum Handeln aufgefordert.

Mit freundlichen Grüßen

Gez. Markus Wiener