Aktuelles / Donnerstag, 29.März.2012

Köln: Blockwarte der Politicall Correctness mal wieder auf der Jagd

Heutzutage scheinen traditionsbewusste Katholiken und Mitglieder der Bürgerbewegung PRO KÖLN fast schon gemeinsam zu einer „verfolgten Minderheit“ im Land zu gehören. Zumindest wenn es nach dem grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck geht. Der empört sich wieder mal in den Medien über Menschen mit anderer Meinung und Lebensphilosophie als er selbst. Schon komisch, dass die meisten grünen und linken Politiker nur solange für politische Minderheitenrechte und einen „offenen Diskurs“ plädierten, als sie selbst noch in der schwächeren Position waren. Heute fordern hingegen die geistigen Erben der 68er Bewegung mehr Denk- und Debattenverbote, als es sie jemals in der „ach so geistig engen Adenauer-Zeit“ gegeben hat. Political Correctness und ein regelrechter „Tugendterror linker Gutmenschen“ haben heute ein muffigeres geistiges Klima geschaffen, als je zuvor in der Bundesrepublik. Frischer Wind täte da schon lange gut!

Doch zurück zu Volker Beck: Der grüne Vorzeigeaktivist, dem Ambitionen auf den Kölner OB-Sessel nachgesagt werden, führt bekanntlich seit einiger Zeit einen regelrechten Kreuzzug gegen PRO KÖLN – und traditionsbewusste Katholiken. Jetzt hat Beck wohl geglaubt, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. In der Presse mokiert er empört, dass ein PRO-KÖLN-Vorstandsmitglied bei einer umstrittenen katholischen Internetseite schreiben würde. Dies belege nun endgültig die „braune Farbe der NPD“ unter dem PRO-KÖLN-Lack.

Zwar muss man das als normal denkender Mensch nicht unbedingt verstehen, aber wir versuchen es trotzdem: Weil ein PRO-KÖLN-Vorstandsmitglied angeblich auf einer heftig diskutierten katholischen Internetplattform schreiben soll, soll PRO KÖLN nun extremistisch sein? Dazu kann man eigentlich nur festhalten: In der Bürgerbewegung PRO KÖLN gibt es Katholiken, Protestanten, Budhisten, Atheisten und vieles mehr. Religion ist zu aller erst einmal Privatsache. Entscheidend sind die verbindlichen politischen Werte und Ziele, die man in der Bürgerbewegung PRO KÖLN gemeinsam vertritt. Unter dieser Prämisse ist natürlich auch Platz für besonders traditionsbewusste Katholiken, auch aus der Pius-Bruderschaft.

Und um es mit den Worten eines anderen linken Gesinnungsfreundes von Beck zu sagen: Und das ist auch gut so!