Aktuelles / Dienstag, 15.Februar.2011

Köln: Aufschlussreiches Schweigen

Das Landgericht Köln hat letzte Woche klar und deutlich die grundgesetzwidrige Diskriminierung von führenden Pro-Köln-Funktionären durch die Stadt Köln verurteilt. Doch die Kölner Presse, die sonst bei schlechten Neuigkeiten über die Bürgerbewegung stets gerne ausführlich und zeitnah berichtet, hüllt sich in diesem Fall in aufschlussreiches Schweigen.

Selbst lokale Medien, die vor dem Urteil noch über den Rechtsstreit berichtet hatten, bleiben nun stumm und verschweigen ihrem Publikum die Tatsache, dass erneut eine schwere politische Diskriminierung der Bürgerbewegung pro Köln gerichtlich eindeutig festgestellt wurde.

Die Kölner Print- und Hörfunkmedien pfeifen in diesem Fall einfach auf ihre Informationspflicht gegenüber den Bürgern. In Russland nennt man so etwas wohl „gelenkte Demokratie“, in Köln sagt man dazu einfach „Klüngel“ …

Was nicht sein darf, findet medial halt nicht statt! Die Wirklichkeit wird solange zensiert, verbogen und neukonstruiert, bis sie dem medialen und politischen Klüngel der Domstadt als passend erscheint.

Wie lange lassen sich das wohl die Bürger dieser Stadt noch gefallen? Die Menschen in Ägypten brauchten 30 Jahre, bis sie sich die Bevormundung und Drangsalierung durch Mubarak nicht mehr länger gefallen ließen. Denn irgendwann bricht sich der Wunsch nach mehr Freiheit und Demokratie immer und überall Bahn.

Der Marsch für die Freiheit am 7. Mai in Köln könnte dafür ein Startschuss sein! Lassen wir diese Demonstration auch zu einem Ruf nach mehr Presse- und Meinungsfreiheit in Köln und im ganzen Land werden!