Aktuelles / Montag, 12.September.2011

Köln: 290 linksextreme Straftaten in nur zwei Jahren!

Eine Anfrage der Bürgerbewegung PRO KÖLN brachte nun eine erschreckende Bilanz der linken Gefahr in Köln zutage: 2009 und 2010, also in nur zwei Jahren, wurden exakt 290 linksextreme Straftaten in der Domstadt verübt! Wörtlich heisst es in der Antwort der Stadtverwaltung:

Im Jahr 2009 wurden im Stadtgebiet Köln 188 Delikte erfasst, die der politisch motivierten Kriminalität „links“ zuzurechnen waren. Bei diesen Delikten handelte es sich überwiegend um Sachbeschädigungen, von denen sich wiederum die meisten auf Beschädigungen von Wahlplakaten zur Kommunal- bzw. Bundestagswahl bezogen.

Im Jahr 2010 wurden im Stadtgebiet Köln 102 Delikte erfasst, die der politisch motivierten Kriminalität „links“ zuzurechnen waren.

In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrates wird die Fraktion PRO KÖLN bei diesem Thema weiter nachhaken, insbesondere im Hinblick auf ständige Verharmlosung linksextremer Straftaten.

Rechtsanwältin Judith Wolter

„Denn egal ob Gewalt gegen Sachen oder Gewalt gegen Personen: Beides ist aufs Schärfste zu verurteilen, insbesondere weil die eine Form der Gewalt häufig nur der Vorläufer für die andere ist“, begründet die Fraktionsvorsitzende Judith Wolter die unnachgiebige Haltung von PRO KÖLN in dieser Frage.

„Allein schon die Quantität der Fallzahlen aus den Jahren 2009 und 2010 ist jedoch erschreckend“, so die Rechtsanwältin weiter. „Man muss darüber hinaus daran erinnern, dass sich in der Regel auch die ‚Qualität‘ der Straftaten mit der Zeit verschärft, wenn man keine deutliche Ächtung politischer Gewalt erreicht. Auch in der Entstehungsphase der linksterroristischen RAF wurde anfangs heuchlerisch betont, dass es sich ja ’nur‘ um Gewalt gegen Sachen handeln würde. Wie die weitere Entwicklung war, ist bekannt. Und auch heute zählen tätliche Übergriffe von Linksextremisten gegen ‚Rechte‘, aber auch Unbeteiligte und Polizisten, leider bereits wieder zum politischen Alltag in Deutschland.“