Aktuelles / Donnerstag, 20.Oktober.2016

Kölner Polizei schönt wieder einmal Kriminalitätsstatistik

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Ein neuer Polizeiskandal erschüttert die Domstadt. Nach einem Pressebericht hat die Kölner Polizei nur einen ganz kleinen Teil der 500 Sex-Mob-Strafanzeigen aus der Silvesternacht überhaupt in die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) übernommen. Aktuell tauchen lediglich 17 Strafanzeigen in der Kriminalstatistik auf.

Eine Landtagsabgeordnete hatte dann beim nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD) nachgefragt und wollte wissen, wo die vielen Anzeigen denn geblieben seien. Der Skandal-Innenminister Jäger geriet dann ins Stocken und ließ dann erklären, dass die Daten erst in der PKS erfasst werden, wenn sie ausermittelt und an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden sind. Außerdem bilde die Statistik nur schweres Kriminalitätsgeschehen ab. Bei einem großen Teil der Delikte aus der Silvesternacht handele es sich laut Jäger jedoch nur um Taschendiebstähle und Beleidigungen auf sexueller Grundlage.

Zu den peinlichen Erklärungsversuchen von Innenminister Jäger erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

markus-neu„Die Argumentation von Jäger wird immer dreister. Mir stockt es wirklich den Atem, wenn ich höre, dass die schlimmen Delikte aus der Kölner Silvesternacht laut Jäger nicht schwer genug wären, um statistisch erfasst zu werden. Diese Erklärung von Jäger stellt einen Schlag ins Gesicht gegenüber den zahlreichen Mädchen und Frauen dar, die in der Silvesternacht sexuell belästigt, beraubt und teilweise vergewaltigt wurden.

Jetzt werden sogar Kriminalitätsstatistiken geschönt, um die Migrantengewalt politisch korrekt zu beschönigen. Herr Jäger als Landesinnenminister stellt ein potentielles Sicherheitsrisiko für die Bürger dar. Den rot-grünen Täuschern gehört bei der anstehenden NRW-Landtagswahl die rote Karte gezeigt.“