Regional / Dienstag, 27.August.2013

Köln: Skandal um AZ weitet sich aus

Dass Köln die Hauptstadt des Klüngels und der Korruption ist, wurde gestern ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichtet haben, begann gestern der Umzug des Autonomen Zentrums (AZ KÖLN) von der Wiersbergstraße zum Eifelwall. Die Kosten für den Umzug werden voll von der Sparkasse KölnBonn übernommen. Ein skandalöser Vorgang!

Es ist ein Vorgang, der wütende Reaktionen und Unverständnis hervorruft. Die Sparkasse finanziert den Umzug von kriminellen Linken, die die Filialen der Sparkasse mehrfach angegriffen haben. Die Begründung der Sparkasse, weshalb man sich dazu entschlossen hat, den Umzug zu finanzieren, ist abenteuerlich. Um sich vor weiteren Angriffen seitens der Linken zu schützen, hat man sich zur Übernahme der Kosten entschieden. Um es mal auf Deutsch zu sagen: Man hat indirekt Schutzgeld an die kriminellen Linken gezahlt, um zukünftig keine Angst vor Übergriffen haben zu müssen.

Dieser Vorgang offenbart einiges: Stadtdirektor Guido Kahlen (SPD) hat wissentlich die Unwahrheit gesagt, indem er mehrfach verlauten ließ, dass durch den Umzug des AZ von der Wiersbergstraße an den Eifelwall und der dortige Standort dem Steuerzahler keinerlei Kosten entstehen würden. Wer trägt an der mietfreien Unterbringung und für den Umzug denn die Kosten, wenn nicht der Steuerzahler? Die Sparkasse führt ihren Gewinn an die Stadtkasse von Köln ab, durch solche unnötigen Ausgaben wird der Gewinn geringer und die Zeche muss dann der Steuerzahler übernehmen.

Wer garantiert zudem, dass an dem neuen Standort, an dem das Stadtarchiv neu aufgebaut werden soll, es nicht zu weiteren Verzögerungen und dadurch zu neuen Kosten kommt? Die Zeche müsste wiederum die Steuerzahler bezahlen!

Verständnis für das Vorgehen der Stadt kommt von Seiten der Grünen, SPD, FDP und den Linken. Alle zeigen sich mit der Lösung zufrieden. Dass in der Causa AZ der Rechtsstaat aber mit Füßen getreten wurde, scheint niemanden zu interessieren. Die Sparkasse KölnBonn, die in der Vergangenheit schon durch dubiose Beraterverträge und schamlose Bereicherung aufgefallen ist, ist um einen weiteren Skandal reicher.

Die Bürgerbewegung PRO KÖLN wird die Sache aufdecken und lässt zurzeit prüfen, ob bei diesem Vorgehen eine Veruntreuung von öffentlichen Gelder vorliegt.

Sparkassen-Kunden können Ihren Unmut durch offene Briefe, Anrufe bei der Kunden-Hotline oder vor Ort bei ihrer Filiale freien Lauf lassen. Hier finden Sie die E-Mail-Adresse, an die Sie ihre Nachricht schreiben können:

kontakt@sparkasse-koelnbonn.de

Tags: , , , , ,