Regional / Donnerstag, 16.Juli.2015

Köln: Schlag gegen die Drogenszene!

Am Mittwoch ist den Kölner Sicherheitsbehörden ein großer Schlag gegen die Kölner Drogenszene gelungen. Bei der seit rund einem Jahr vorbereiteten Aktion sind insgesamt zwölf Wohnungen durchsucht und 55 Personen festgenommen worden. Die zwölf Hauptdrahtzieher stammen alle aus Guinea.

Viele Bürger Kölns und auch unzählige Touristen haben sich um die Zustände am Roncalliplatz, dem Hans-Böckler-Platz und das angrenzende Rheinufer schon seit langer Zeit aufgeregt. Lärm, Vermüllung und Verwahrlosung haben diesen prominenten Platz in Köln in den letzten Monaten geprägt. Ein besonderes Ärgernis war dabei eine Gruppe von männlichen Afrikanern, die teilweise aggressiv auf Passanten zugegangen sind oder durch Lärm und Krawall unangenehm aufgefallen sind.

Viele Bürger haben sich gefragt, ob die Stadt und vor allem die Sicherheitsbehörden diese Zustände ignorieren wollen oder machtlos gegen dagegen waren. Nun ist publik geworden, dass man eine lange vorbereitete Aktion durchgeführt hat, um an die Hintermänner der dortigen Drogenszene zu gelangen.

Rund ein Jahr lang haben verdeckte Ermittler die Szene infiltriert, um so die Strukturen des Drogenhändlerrings zu erkennen und ein genaues Vorgehen dagegen zu entwickeln.

Über Mittelsmänner in Neuss und Mönchengladbach sind die aus den Niederlanden eingeführten Drogen ins Rheinland und Ruhrgebiet verteilt worden. Insgesamt konnte ein Zentner Drogen im Wert von 500.000 Euro beschlagnahmt werden. 30 Straßenhändler sowie über ein Dutzend Zwischenhändler sind verhaftet worden. Hinzu kamen noch die zwölf Hintermänner, die mittlerweile in Untersuchungshaft sich befinden.

Die Ausweisung der Afrikaner erweist sich allerdings als schwierig. Guinea nimmt nur dann Staatsbürger wieder auf, wenn diese auch ausdrücklich den Wunsch haben, wieder nach Guinea zurückzukrehen. Die Gefahr besteht also weiterhin, dass die Kölner Drogenszene bestehen bleibt und weiterhin von Männern aus Afrika dominiert werden, so wie es der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers (SPD) geäußert hat.

Fiedler_transparentAn dieser Stelle müssen wir den Kölner Sicherheitsbehörden ein Kompliment aussprechen. Die gut vorbereitete Aktion hat zum gewünschten Ergebnis geführt“, äußert sich der PRO-NRW-Kreisgeschäftsführer Tony-Xaver Fiedler.

Ich komme regelmäßig an dieser Stelle vorbei und habe mich schon lange über die Zustände aufgeregt. Ich habe mich gefragt, ob die Stadt oder Polizei das Gebaren der Afrikaner dort einfach stillschweigend akzeptiert hat. Dem war zum Glück nicht so.

Allerdings muss man an dieser Stelle die Altparteien kritisieren, die durch ihre verfehlte Zuwanderungspolitik solche Zustände erst überhaupt ermöglicht haben. In Zukunft dürfen sich solche Zustände nicht wiederholen. Das haben die Kölner Bürger und Touristen nicht verdient“, so Fiedler abschließend.

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