Köln: Polizei hat den Ebertplatz in der Innenstadt schlicht aufgegeben!
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Köln: Polizei hat den Ebertplatz in der Innenstadt schlicht aufgegeben!

Der Ebertplatz, der den Eigelstein, das Kunibert- und das Agnesviertel verbindet,
stellt für die Polizei einen absoluten Kriminalitätsbrennpunkt dar. Die Stadt Köln stuft
ihn offiziell als „Angstraum“ ein. Tagtäglich dealen junge Männer aus Nord- und
Schwarzafrika dort. Daran haben auch die wenigen Polizeieinsätze nichts geändert.
Nach Erkenntnissen der Polizeibehörden reisen manche Dealer aus Asylunterkünften
aus dem gesamten Umland an. Samstagabend kam es zu einem tödlichen
Messerangriff auf dem Ebertplatz. Ein junger Mann ist nach einer Messerstecherei
gestorben. Nun ermittelt die Mordkommission.
Zu den tragischen Ereignissen rund um den Kriminalitätsbrennpunkt Ebertplatz
erklärt der PRO NRW-Generalsekretär David Biell:
„Es ist schon bezeichnend, wenn selbst der ansonsten immer politisch korrekte
grüne Bezirksbürgermeister Andreas Hupke davon spricht, dass die Polizei den
Ebertplatz mittlerweile aufgegeben hat. Der Ebertplatz hat sich zu einem der
schlimmsten Kriminalitätsbrennpunkte von Köln entwickelt. Die Polizei hat sich nach
den Silvester Ereignissen von 2015 tatsächlich auf den Kölner Hauptbahnhof
konzentriert und de facto den Ebertplatz sich selbst überlassen. Wenn sich hier
nichts Grundlegendes ändert, wird der tödliche Messerangriff vom Wochenende nicht
der letzte Vorfall gewesen sein. Es kann nicht länger akzeptiert werden, dass die
Polizei am Ebertplatz nicht konsequent gegen die Kriminellen einschreitet.
Wir fordern die Einrichtung einer mobilen Polizeiwache am Ebertplatz. Dort muss
schnellstmöglich mit allen rechtsstaatlichen Mitteln die ausufernde Drogenszene
zerschlagen werden und es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um der
Verwahrlosung des öffentlichen Raumes wirkungsvoll entgegenzutreten.
Die Kölner Altparteien haben mit ihrer Politik der Verständnispädagogik die Probleme
noch verschärft. Kriminellen begegnet man nicht mit Verständnis und Kuschelkursen
sondern die kriminelle Drogenszene gehört schnellstmöglich ausgetrocknet. Es muss
endlich auf den Ebertplatz aufgeräumt werden!“

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