Aktuelles / Freitag, 28.Oktober.2016

Köln: Oberbürgermeisterin Reker möchte die Stadt mit acht weiteren Asylbewerberunterkünften beschenken

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Stilleben vor einem Asylheim in Deutschland (Screenshot Youtube)

Die von der CDU unterstützte Kölner Stadtverwaltung unter Oberbürgermeisterin Reker schafft in Fragen der neuen Asylbewerberunterkünfte unumkehrbare Fakten. Bis zur kommenden Ratssitzung am 17. November soll verbindlich beschlossen werden, dass die Stadt acht weitere große Asylbewerberunterkünfte zügig baut bzw. fertigstellt.

In den Kölner Stadtteilen Longerich, Zündorf, Lindweiler, Roggendorf, Lind, Holweide, Urbach und Flittard sollen kurzfristig neue Unterkünfte für bis zu 400 Asylsuchende entstehen. Folgende neue Asylbewerberunterkünfte sollen demzufolge am 17. November durchgewunken und dann zügig gebaut werden.

PRO NRW hat bislang als einzig politisch relevante Formation hiergegen Widerspruch angemeldet. Konkret soll Köln an den nachfolgenden Standorten mit weiteren Heimen für Asylsuchende beglückt werden:

  1. Auf dem städtischen Grundstück Lindweiler Weg, 50739 Köln-Longerich, Gemarkung Longerich, Flur: 9, Flurstück 2123 Systembauweise – Erweiterung der Standortes um voraussichtlich 78 Plätze auf bis zu 150 Plätze
  2. Auf dem städtischen Grundstück Loorweg, 51143 Köln-Zündorf, Gemarkung Oberzündorf, Flur: 9, Flurstück 107, 108 Systembauweise – Erweiterung des Standortes um voraussichtlich 72 Plätze auf bis zu 150 Plätze
  3. Auf dem städtischen Grundstück Erbacher Weg, 50767 Köln-Lindweiler, Gemarkung Longerich, Flur: 22, Flurstück 300, 299 vorrangig Holzbauweise, – bis zu 150 Plätze
  4. Auf dem städtischen Grundstück Sinnersdorfer Straße, 50769 Köln-Roggendorf, Gemarkung Worringen, Flur: 36, Flurstück 653, 628 mobile Wohneinheiten – bis zu 400 Plätze
  5. Auf dem städtischen Grundstück Aloys-Boecker-Straße/Frankfurter Straße, 51147 Köln-Lind, Gemarkung Lind, Flur: 4, Flurstück 221/1, 22, 23, 205, 209, 213, 215 mobile Wohneinheiten – bis zu 320 Plätze
  6. Auf dem städtischen Grundstück Antoniusstraße/Auf dem Hühnerweg, 51147 Köln-Urbach, Gemarkung Urbach, Flur: 4, Flurstück 489 mobile Wohneinheiten – bis zu 400 Plätze
  7. Auf dem städtischen Grundstück Schlagbaumsweg/Ostmerheimer Straße, 51067 Köln-Holweide, Gemarkung Wichheim-Schweinhei, Merheim, Flur: 13, 17, Flurstück a2016, 1244, 1245, 1243, a528, a522 mobile Wohneinheiten – bis zu 400 Plätze
  8. Auf dem städtischen Grundstück Haferkamp, 51061 Köln-Flittard, Gemarkung Stammheim-Flittard, Flur: 41, Flurstück 6024, mobile Wohneinheiten – bis zu 320 Plätze

 

markus-neuZu den Plänen der Kölner Stadtverwaltung erklärt der Pro Köln-Gründer und PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Die Altparteien in Köln schaffen wieder einmal neue Fakten. Ohne ausreichende Transparenz sollen nunmehr im Schnellverfahren acht neue Standorte für Asylbewerberheime durchgewunken werden. Ich bin auch sehr gespannt, ob die Kölner AfD gegen diese Pläne der Kölner Stadtverwaltung auf die Barrikaden geht oder ob sie, wie oftmals in der Vergangenheit auch, die städtische Asylpolitik mitträgt.

PRO NRW wird an allen Standorten eine massive Aufklärungsarbeit leisten und die Anwohner für die neuen Nachbarn mit der gebotenen Transparenz informieren. Der Bau der neuen Unterkünfte wäre überhaupt nicht notwendig, wenn es den Kölner Ausländerbehörden gelingen würde, wenigstens die rechtskräftig abgelehnten Asylbewerber in ihre Heimatländer abzuschieben. Da dies offenbar der Kölner „Willkommenskultur“ zuwiderläuft, werden nun in einer Nacht-und-Nebel-Aktion neue Fakten geschaffen, die der Kölner Steuerzahler letztendlich finanzieren darf.“