Regional / Donnerstag, 23.April.2015

Köln: GAG will hunderte Wohnungen an Asylbewerber vergeben!

Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab: Bis zu 500.000 neue Asylbewerber werden inzwischen bundesweit in diesem Jahr befürchtet. Eine Folge der von den Altparteien verschuldeten Asylwelle: Günstiger Wohnraum für Einheimische wird besonders in großen Städten immer knapper.

Und wer noch keine GAG-Wohnung hat, kann einstweilen auf Steuerzahlerkosten in netten Fertighausappartments wohnen, über die sich auch viele Einheimische sicher freuen würden. (Hier im Bild die zweite Fertighaussiedlung in Zündorf kurz vor ihrer Eröffnung.)

Wer in Köln nicht zu den Spitzenverdiener zählt, kann davon seit Jahren ein trauriges Lied singen. Doch jetzt wird der ohnehin schon schwierige Wohnungsmarkt für mittlere und niedrige Einkommen weiter verknappt. Allein die städtische Wohnungsbaugesellschaft GAG will nach massiven Druck der Altparteien pro Jahr mindestens 200 bis 250 Wohnungen für Asylbewerber abzweigen. Was für ein Schlag ins Gesicht aller Kölner Familien, die seit Jahren vergeblich auf eine erschwingliche GAG-Wohnung warten!

Auch der restliche preisgünstige Wohnungsmarkt in Köln soll nach dem Willen der Stadtspitze gezielt und massiv mit Flüchtlingen geflutet werden. Einer druckfrischen Beschlußvorlage der Sozialdezernentin und schwarz-grünen OB-Kandidatin Henriette Reker ist zu entnehmen, dass neben der GAG auch andere Kölner Wohnungsbaugesellschaften, normale Immobilienmakler, Kirchengemeinden und potentielle private Vermieter im Visier stehen.

Die Stadt Köln soll nach Vorschlag der Sozialdezernentin dafür extra vier weitere Vollzeitstellen im sogenannten “Auszugsmanagment” für Asylbewerber finanzieren. In den Genuss der weiteren Vollzeitstellen kämen neben der Stadtverwaltung auch die Caritas, das Rote Kreuz und der Kölner Flüchtlingsrat. Hauptaufgabe der “Auszugsmanager”: dem Kölner Wohnungsmarkt günstige Wohnungen für Asylbewerber und Flüchtlinge zu entziehen und unter Ausschluss der einheimischen Bevölkerung an Fremde zu vermitteln. Sozusagen christliche Nächstenliebe in ihr Gegenteil verkehrt!

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