Köln: Das Verschwenden von Steuergeldern geht unvermindert weiter!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 18.September.2017

Köln: Das Verschwenden von Steuergeldern geht unvermindert weiter!

In keiner anderen Kommune wird derart unseriös mit den anvertrauten Steuergeldern
umgegangen wie in Köln. Millionen Summen werden verprasst. Sei es die Sanierung
der Oper, der Bau des Rheinboulevards oder der vermurkste Heinrich-Böll-Platz über
der Philharmonie, der bei Konzerten gesperrt und bewacht werden muss – Köln
schießt immer wieder in Sachen Abzocke der Bürger den Vogel ab!
So wurde in der letzten Woche bekannt, dass die Sanierung der Mülheimer Brücke
noch einmal teurer wird. Zunächst ging die Stadt Köln von 35 Millionen Euro aus, im
Herbst 2016 korrigierte man die Bausumme auf rund 100 Millionen Euro. Doch auch
diese Zahl muss noch einmal drastisch nach oben geschraubt werden: Mittlerweile
rechnet man mit rund 164 Millionen Euro, zuzüglich eines Risikopuffers von circa 25
Millionen Euro.
Dass die 1951 eingeweihte Brücke saniert werden muss, ist unbestritten. Dafür sollte
die komplette Deichbrücke sowie die rechtsrheinische Rampe neu gebaut werden.
Bei vertieften Untersuchungen stellte sich jedoch heraus, dass der Brückenzug
dauerhaft nicht mehr dem Verkehr gewachsen sein wird; ohne massiven Eingriff ist
die bereits eingesetzte Materialermüdung nicht mehr aufzuhalten. Neben einer
grundhaften Instandsetzung sind nunmehr auch umfangreiche
Verstärkungsmaßnahmen bis hin zur Erneuerung ganzer Bauwerksbereiche
erforderlich, um die seit Jahren voranschreitende Schadensprogression in
elementaren Bauteilen zu stoppen.
All dieses hätte man bei einer seriösen Planung natürlich vorher wissen können.
Auch die konkretisierten Bauabläufe, größere Stahlmengen als ursprünglich gedacht,
ein optimiertes Gerüstkonzept und der Einsatz von mehr Personal tragen zu den
immensen Mehrkosten bei. Zusätzlich zur städtischen Projektgruppe ist angeblich
Personal von Ingenieurbüros notwendig, um die teure Generalsanierung stemmen zu
können. So steigen dann die Sanierungskosten von 35 Millionen Euro bis zu 200
Millionen Euro. Der Kölner Steuerzahler darf die Zeche auslöffeln.
PRO NRW ist sehr gespannt, ob der Kölner Stadtrat wie immer die immense
Kostensteigerung für die Mühlheimer Brücke durchwinken wird.

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