Köln: Ärger um CDU-Politikerin Horitzky!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 9.April.2018

Köln: Ärger um CDU-Politikerin Horitzky!

Die CDU-Funktionärin Andrea Horitzky verdient kräftig an einem Flüchtlingshotel. Die
CDU-Politikerin Andrea Horitzky betreibt seit Oktober 2017 wirtschaftlich sehr
erfolgreich eine Flüchtlingsunterkunft. Ihr gehört das Hotel „Zum Bahnhof“ in Köln-
Dellbrück.
Die CDU-Politikerin, die noch 2017 für den NRW-Landtag kandidiert hat, kassiert
nach Medienberichten für die aktuell 31 im Hotel untergebrachten Flüchtlinge jeden
Monat 32.500 Euro von der Stadt Köln.
Die CDU-Politikerin hat offensichtlich ein lukratives Geschäftsmodell entdeckt, das
sich wohl so gelohnt hat, dass die CDU-Politikerin inzwischen sogar eine
Kapazitätserweiterung und den Umbau des Restaurants für weitere
Flüchtlingsunterkünfte beantragt hat.
Der Vertrag mit der CDU-Politikerin Horitzky wurde von der Stadt Köln im Oktober
2017 unterschrieben. Es stellt sich die Frage, warum die Stadt Köln noch Ende 2017
Verträge mit Hotels abschloss, obwohl die Zahl der sogenannten Flüchtlinge in Köln
von 15.000 auf 9.600 gesunken war und eine Hotel Luxusunterbringung doch so
schnell wie möglich beendet werden sollte?

Aber wir sind ja in Köln. Bekanntlich werden Regeln und Gesetze in Köln des Öfteren
geknebelt und gebogen, bis sie passen. Dieses Phänomen wird gern mit dem Begriff
„Kölner Klüngel“ umschrieben, das ist jedoch eine Verniedlichung! Die Umgehung
von Moral und Regeln gilt bei vielen Kölner Kommunalpolitikern als besonders pfiffig.
Beim Helfen kommt es, wie aus der umfangreichen Kölner Klüngelliteratur
hervorgeht, gar nicht darauf an, wer zu welcher etablierter Partei gehört: Hier ein gut
bezahlter Posten, dort ein schöner Auftrag. Die Zeche darf der Kölner Steuerzahler
zahlen!

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