Aktuelles / Montag, 9.November.2015

Kirchen sollen aufhören, die Bürger zu schulmeistern

In der aktuellen Asyl-Diskussion sind die Beiträge der katholischen bzw. evangelischen Amtskirche besonders peinlich und teilweise regelrecht verlogen. Die katholische Kirche wird derzeit einmal mehr von einem neuen Mißbrauchsskandal in ihren Grundfesten erschüttert.

So soll der frühere Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen jahrelang Messdiener zum Sex gezwungen haben. Der Geistliche soll sich an einem damals 10jährigen Jungen sexuell vergangen haben. Statt sich mit Verfehlungen aus den eigenen Reihen auseinanderzusetzen, überbieten sich die hoch alimentierten Bischöfe beider Konfessionen mit ausschließlich politisch korrekten Aussagen zur deutschen Asylpolitik.

Wenn es nach ihnen geht, soll die Bundesrepublik die Menschenmassen ganz Afrikas, des Nahen Ostens sowie Afghanistans auf Kosten der deutschen Steuerzahler aufnehmen. Eigene Beiträge zur Lösung der Asylkrise leisten die Amtskirchen hingegen kaum noch. So verfügt allein die katholische Kirche im Erzbistum Köln über ein Vermögen von 3,5 Milliarden Euro.

Beim eigenen Geld hört die Empathie der Amtskirchen für die Wirtschaftsflüchtlinge allerdings schnell auf. Sie beteiligen sich natürlich nicht an der Alimentierung der nach Deutschland einreisenden Menschenmassen. Dies soll allein der deutsche Steuerzahler übernehmen. Es ist daher auch wenig verwunderlich, daß die beiden großen Kirchen in Deutschland fast das gesamte ihnen zuvor entgegengebrachte Vertrauen verspielt haben.

Kaum eine Personengruppe ist in der Bundesrepublik unbeliebter als die Kirchenvertreter beider Konfessionen. Selbst einem windigen Versicherungsvertreter oder einem zwielichtigen Autoverkäufer wird mehr Vertrauen entgegengebracht. Es täte Deutschland gut, wenn die Amtskirchen in der Asyldebatte einfach schweigen und uns mit ihren politisch korrekten Sprüchen verschonen würden.

Insbesondere die katholische Kirche sollte sich nunmehr primär um den Schutz und die körperliche Unversehrtheit der ihnen anvertrauten Kinder kümmern.

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