Keine Sicherheit mehr auf vielen NRW Hauptbahnhöfen!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 4.September.2017

Keine Sicherheit mehr auf vielen NRW Hauptbahnhöfen!

Es ist ein offenkundiges Problem, dass unsere Polizei dank der Altparteien nicht nur
unzureichend ausgestattet, sondern auch massiv unterbesetzt ist. Es wird jedoch
gefährlich, wenn größere Bahnhöfe in NRW kaum noch gesichert werden können. So
ergaben Recherchen der Medien, dass am vorletzten Samstag, kein Bundespolizist
an den Hauptbahnhöfen in Wuppertal, Duisburg, Oberhausen und Mönchengladbach
eingesetzt wurde.
Insgesamt müssen laut Plan über 3.000 Bundespolizisten landesweit im Einsatz sein,
jedoch sind es in der Realität nur knapp 2.300 und somit über 700 zu wenig. Zudem
kommt es auch durch die Überalterung der Bundespolizei zu einer sehr hohen
Krankenquote. Der durchschnittliche Bundespolizist in NRW ist mittlerweile 45 Jahre
alt, was die ganze Lage noch einmal verschärft.
PRO NRW fordert:
Den sofortigen Stopp von Einsparungen in der öffentlichen Sicherheit!
Ein freies und selbstbestimmtes Leben in NRW kann nur auf Basis von Sicherheit
und Schutz funktionieren. Es kann nicht akzeptiert werden, dass die Bundespolizei
an zentralen Hauptbahnhöfen in NRW an Wochenenden nicht mehr vertreten ist.
Zudem hapert es nicht nur am Personal sondern auch an der Technik bei der
Bundespolizei in den Hauptbahnhöfen. So funktioniert oftmals der digitale Funk in
den Gebäuden nicht, weil die Wände einfach zu dick sind. Im Ernstfall könnten
Bundespolizisten mit den Geräten, die sie tragen müssen, noch nicht einmal
Verstärkung holen. Dank dem offenkundigen Versagen der Altparteien kann die
Sicherheit im öffentlichen Raum an vielen NRW-Hauptbahnhöfen derzeit nicht mehr
gewährleistet werden.

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