Aktuelles / Dienstag, 10.Juli.2012

Keine Masseneinbürgerungen um jeden Preis

Die Zahl der Einbürgerungen von Migranten in der Bundesrepublik steigt weiter an. 2011 erwarben etwa 107.000 Migranten die deutsche Staatsbürgerschaft, ein Plus von fast sechs Prozent. Doch der etablierten Politik ist das noch viel zu wenig. Man vertritt die Auffassung, dass das „Einbürgerungspotenzial“ nicht ausgeschöpft worden sei.

Um das zu ändern, fordert die Integrationsbeauftragte der Merkel-Regierung, die stets politisch korrekte Maria Böhmer (CDU), die Ausländerbehörden dazu auf, die Erleichterungsregeln möglichst großzügig anzuwenden und es mit den nachzuweisenden Integrationsleistungen der Einbürgerungswilligen nicht so genau zu nehmen. Die politische Klasse und mit ihr die Bundesregierung wollen demzufolge Masseneinbürgerungen um jeden Preis und im Zweifel auch ohne ausreichende Integration der betroffenen Migranten.

Hierzu erklärt der PRO NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Es kann nicht hingenommen werden, dass es dauerhaft in Deutschland zu Masseneinbürgerungen um jeden Preis und insbesondere ohne ausreichende Integration der betroffenen Ausländer kommt. Eine Einbürgerung setzt Loyalität zum Staat und eine gelungene Integration voraus.

Statt die Hürden für eine Einbürgerung ständig zu lockern, sollten diese gerade im Interesse von integrationsbereiten Migranten verschärft werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass nur Migranten, die sich wirklich mit dem neuen Heimatland Deutschland identifizieren, einen deutschen Pass bekommen können.“