Landesweit / Freitag, 28.Mai.2010

Katastrophaler Mitgliederschwund: Erosion der CDU schreitet unvermindert voran

Die politisch weichgespülte CDU unter Angela Merkel verliert weiter dramatisch an Mitgliedern. Bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl hat die CDU im Vergleich zur vorigen Wahl im Jahr 2005 unglaubliche 1.014.770 Stimmen verloren. Seit dem Angela Merkel vor 10 Jahren den Parteivorsitz übernommen hat, haben der CDU rund 20 % der Mitglieder den Rücken gekehrt. Insgesamt hat die CDU in den letzten 10 Jahren 100.000 Parteimitglieder verloren. Beobachter rechnen damit, dass sich der Mitgliederschwund auch in den kommenden Monaten ungebremst fortsetzt.

Gerade nach dem desaströsen Ausgang der nordrhein-westfälischen Landtagswahl sowie dem angekündigten Rücktritt von Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch, ist mit einer weiter Destabilisierung der CDU zu rechnen. Durch die verringerten Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen, desaströsen Wahlergebnissen und auch rückläufiger Parteispenden sah die CDU sich inzwischen gar veranlasst, rund 30 Mitarbeiter des Konrad-Adenauer-Hauses an öffentliche Träger „auszuleihen“, berichtet die Bildzeitung. Diese Mitarbeiter werden nun vom Steuerzahler finanziert und entlasten die klamme CDU-Parteikasse. Zum Mitgliederschwund bei der CDU erklärt der pro NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Nach der SPD laufen nun auch der weichgespülten Merkel- bzw. Rüttgers-CDU die Parteimitglieder davon. Allein 5.000 CDU-Mitglieder haben im letzten halben Jahr ihr Parteibuch Angela Merkel vor die Füße geworfen. Der Rückzug des einstmaligen konservativen CDU-Hoffnungsträgers Roland Koch wird diese Entwicklung noch einmal beschleunigen. Die CDU unter Angela Merkel und Co. hat sich zu einer zeitgeisthörigen Partei ohne Rückgrat entwickelt. Wirkliche Unterschiede zur SPD und Grünen sind kaum mehr erkennbar.

Hierdurch sind hunderttausende ehemalige CDU-Mitglieder und unzählige Stammwähler politisch heimatlos geworden. Es ist ein riesengroßes politisches Vakuum jenseits der CDU entstanden. Es ist Aufgabe von pro NRW – gemeinsam mit anderen seriösen konservativen und rechtsdemokratischen Kräften – dieses Vakuum zu füllen. Während den Altparteien die Mitglieder regelrecht davonlaufen, verläuft die Mitgliederentwicklung bei pro NRW auch nach der NRW-Landtagswahl außerordentlich positiv. Pro NRW konnte im Monat Mai 2010 über 120 neue Mitglieder begrüßen. Eine Vielzahl dieser Neumitglieder war früher in der nordrhein-westfälischen CDU aktiv. Ein Engagement bei pro NRW ist die richtige Antwort auf den Linkstrend der CDU.“