Landesweit / Freitag, 17.Juli.2015

Kampf gegen libanesische Großfamilien muss verstärkt werden

Wenn selbst die lammfromme Gewerkschaft der Polizei (GdP) vom nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD) eine Aufstockung der verfügbaren Polizeikräfte in den Ruhrgebietsstädten fordert, dann dürfte es wirklich fünf Minuten vor Zwölf sein.

Die GdP fordert beim Polizeieinsatz in sogenannten Problemvierteln die Einhaltung einer Mindeststärke von Polizeimannschaften, um den Schutz der Beamten zu garantieren. Besonderen Grund zur Sorge bereitet der GdP das Vordringen libanesischer Großfamilien. So äußerte der GdP NRW-Vorsitzende Polizeihauptkommissar Arnold Plickert:

[su_quote]„Für die kriminellen Banden ist es ein Spiel. Sie wissen, dass die Polizei in ihrem Stadtviertel keine Maßnahmen mehr durchsetzen kann, wenn sie nach Angriffen auf einzelne Polizisten nicht sofort mehrere Streifenwagen zur Verstärkung heranziehen kann.“[/su_quote]

Offenbar haben sich sogar nach Auffassung der GdP im Ruhrgebiet rechtsfreie Räume gebildet, die von libanesischen Großfamilien beherrscht werden. Die Familienclans handeln mit Heroin und Kokain, kassieren in Bordellen ab oder sind im Schleusergeschäft aktiv. Die von ihnen angewendete Brutalität hat sie zur zentralen Macht im Milieu werden lassen. Die Altparteien ignorieren bislang das Phänomen.

Über Jahre hinweg ist in den Ruhrgebietsstädten auf diese Weise eine kriminelle Parallelgesellschaft entstanden, die nicht hätte entstehen müssen, wenn frühzeitig und mit der notwendigen Härte gehandelt worden wäre. So hat eine Kommission des Bundeskriminalamts bereits im Jahr 2004 vor den nicht mehr zu kontrollierenden libanesischen Familienclans gewarnt. Geschehen ist leider überhaupt nichts.

Der PRO-NRW-Oberbürgermeisterkandidat für Essen Tony-Xaver Fiedler wird die Machenschaften der libanesischen Großfamilien sowie deren Aktivitäten im Problemstadtteil Altendorf zu einem zentralen Thema im anstehenden OB-Wahlkampf machen. In Essen streiten verschiedene libanesische Clans um die Vorherrschaft im kriminellen Milieu. Regelmäßig kommt es in der Stadt zu Morden, Massenschlägereien und Messerstechereien.

Der Grund in den meisten Fällen: Rache und verletztes Ehrgefühl – oft ergibt sich eine regelrechte Gewaltspirale. Es kommt auch nie zu Anzeigen innerhalb der Clans, sie geben sich verschworen und suchen keinen Kontakt zu den Sicherheitsbehörden. Sozialarbeiter in Essen betonen immer wieder, dass viele Libanesen als absolut nicht integrierbar gelten.

Wer sich nicht integrieren will, der darf nicht dauerhaft in Deutschland bleiben.

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