Aktuelles / Freitag, 3.August.2012

Justiz kapituliert vor Salafisten!

Gegen den Salafisten, der in Bonn zwei Polizisten schwer verletzt hat, wird keine Anklage wegen versuchten Mordes erhoben, stattdessen nur wegen gefährlicher Körperverletzung. Der vorbestrafte Salafist aus Hessen hatte drei Polizisten mit einem Messer attackiert. Er wurde festgenommen und gegen ihn wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Zudem ist eine Mordkommission gebildet worden.

Wie gestern bekannt wurde, wird gegen den Salafist nur Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung erhoben. Damit wird der Angriff auf die Polizisten relativiert und heruntergespielt. Während der Wahlkampfkundgebung in Bonn und Solingen kam es seitens der Salafisten und Linksextremisten zu einer Vielzahl von Ausschreitungen.

Zu den Vorgängen von Bonn sagt Rechtsanwältin Judith Wolter:

Judith Wolter

„Dass angeblich keine Tötungsabsicht festgestellt werden konnte, ist ein blanker Hohn und eine Ohrfeige gegenüber den betroffenen Polizisten. Der aus Hessen stammende Salafist hatte bei seiner Vernehmung gesagt, dass er mit allen Mitteln seinen Propheten verteidigt. Er hat vorsätzlich auf die Polizeibeamten eingestochen.

Die Justiz handelt in der bekannten gutmenschlichen Manier. Islamistische Staats- und Demokratiefeinde werden offenbar mit Samthandschuhen angefasst. Eine verhältnismäßige Strafe gibt es in den seltensten Fällen. Es muss Schluss sein mit der NRW-Kuscheljustiz“