Landesweit / Montag, 31.Mai.2010

Judith Wolter als Gastrednerin auf Großveranstaltung spanischer Patrioten

Vor 600 Anhängern der spanisch-katalanischen Regionalpartei Plataforma per Catalunya sprach am Samstag die Pro-Politikerin Judith Wolter als Ehrengast über die patriotische Oppositionspolitik in Deutschland.

Die Pro-Köln-Fraktionsvorsitzende und Pro-NRW-Schatzmeisterin übermittelte der erfolgreichen rechtspopulistischen Formation unter Josep Anglada i Rius die besten Wünsche der Pro-Bewegung für die bevorstehendenen Wahlen. Insbesondere für die katalanische Regionalwahl (Landtagswahl) im Herbst werden der Partei, die auch offizieller Partner von FPÖ und Vlaams Belang ist, von Demoskopen ca. 10 % der Wählerstimmen zugetraut.

Judith Wolter vor über 600 Zuhörern auf dem Wahlkongress der erfolgreichen identitären Regionalpartei Plataforma per Catalunya.

Judith Wolter wurde vom Präsidenten der identitären Regionalpartei herzlich begrüßt, auch viele deutschsprachige Anhänger der katalanischen Rechtsdemokraten kümmerten sich rührend um die Vertreterin der Pro-Bewegung auf dem Wahlkongress im Hotel City Park im 10 Kilometer von Barcelona entfernten Urlaubsort Sant Just Desvern.

In ihrer Rede betonte Wolter die Gleichartigkeit der Probleme, denen sich Europas Patrioten stellen müssten und wünschte den spanischen Freunden alles Gute für die bevorstehenden Wahlen:

Rechtsanwältin Judith Wolter, Pro-NRW-Politikerin und Fraktionsvorsitzende im Kölner Stadtrat

Sehr geehrte Damen und Herren, werte katalanische, spanische und europäische Patrioten, liebe Freunde und Mitglieder der Plataforma de Catalunya!

Zuerst einmal meinen herzlichen Dank für Ihre Einladung in den sonnigen Süden Europas. Ich habe mich sehr gefreut, hier in Ihrer Heimat endlich einmal einen Gegenbesuch nach den hervorragenden Auftritten von Josep Anglada i Rius in Deutschland zu machen. Seine rhetorischen Talente sind in Köln und ganz Deutschland inzwischen schon legendär – jeder weiß, wann man bei Josep Anglada Beifall klatschen muss, selbst wenn man kein Wort Spanisch kann! Derart südliches Rede-Temperament habe ich leider nicht mitgebracht. Dafür aber viel Zuspruch und die besten Wünsche aller aufrechten Patrioten und heimatbewußten Menschen in Deutschland!

Denn genauso wie bei Ihnen sehen wir uns in meiner Heimatstadt Köln – eine Millionenstadt im Westen Deutschlands nahe der französischen Grenze – insbesondere von Islamisierung und Überfremdung bedroht. Während in Spanien und Frankreich vor allem Einwanderer aus Afrika für große religiöse und ethnische Spannungen sorgen, ist es in Deutschland und Köln insbesondere die größte Einwanderergruppe der Türken. Millionen Türken sind in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland gekommen – und den meisten ist ihr Gastland fremd geblieben. Anders als hunderttausende europäische Zuwanderer, die aus Polen, Italien oder auch Spanien nach Deutschland kamen und sich zumeist erfolgreich einlebten, haben sich viele Türken und andere muslimische Einwanderer nicht integriert. Viele sprechen immer noch kaum Deutsch, leben abgeschottet in eigenen Stadtvierteln nach ihren eigenen Werten und eigenen Regeln. Die Scharia und das islamische Recht werden von manchen wichtiger erachtet als die deutschen Gesetze und die deutsche Verfassung!

Als sichtbare Zeichen dieser islamistischen Parallelgesellschaften wachsen in den letzten Jahren überall in Deutschland protzige Großmoscheen wie Pilze aus dem Boden. Genauso wie in fast jeder größeren Stadt Deutschlands soll auch in Köln eine protzige, dominante Großmoschee errichtet werden – zusätzlich zu den Dutzenden bereits bestehenden muslimischen Gebetshäusern in Köln.

Dies war die Geburtstunde der Bürgerbewegung pro Köln, deren Fraktion im Kölner Stadtparlament ich seit nunmehr 6 Jahren vorstehe. Wütende und von den etablierten Parteien enttäuschte Bürger schlossen sich vor einigen Jahren zusammen, um ihren Protest gegen die Islamisierung  und Überfremdung ihrer Heimatstadt auf die Straße und in die Parlamente zu tragen. Dabei vertraten wir – im Gegensatz zu den alten und meist ziemlich erfolglosen Rechtsparteien in Deutschland – von Anfang an das Prinzip des Aufbaus von unten nach oben.

Nach dem Graswurzelprinzip haben wir in Köln eine Basis geschaffen, Stadtviertel für Stadtviertel erobert und sind im Jahr 2004 auf Anhieb mit ca 5 % der Stimmen in Fraktionsstärke in das Kölner Stadtparlament eingezogen. 2009 konnten wir in der Millionstadt Köln sogar noch zulegen und sind jetzt mit 5 Stadträten und 10 Bezirksvertretern im Kommunalparlament vertreten.

Dies ist sicher auch unseren weiteren Themen neben dem Kampf gegen die Islamisierung geschuldet. Wir setzen uns für mehr soziale Gerechtigkeit ein, ebenso wie für mehr Stolz und Pflege der eigenen Kultur und Sprache. Zudem vertreten wir eine Null-Toleranz-Strategie bei der Kriminalitätsbekämpfung und fordern die sofortige Abschiebung krimineller Ausländer. Aber ein fast noch wichtigeres Thema in Köln ist unser Kampf gegen die Korruption und Vetternwirtschaft in der Stadtpolitik und der öffentlichen Verwaltung.

Denn Palermo mag vielleicht die Hauptstadt der Mafia sein, aber Köln ist leider die Hauptstadt der Korruption in Deutschland! Der „Kölsche Klüngel“ ist leider sprichwörtlich, die immer gleichen Seilschaften in lokaler Politik und Wirtschaft teilen sich die lukrativsten Geschäfte und schanzen sich die best bezahlten Posten auf Kosten der Allgemeinheit zu. Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken – und diese Praktiken haben auch zu einem allgemeinen Verfall der Werte in der öffentlichen Verwaltung geführt, was letztendlich auch die Qualität der öffentlichen Verwaltung beschädigte.

Meine sehr geehrte Damen und Herren,

dass Klischee des immer pünktlichen, stets korrekten und gesetzestreuen Deutschen stimmt leider schon lange nicht mehr! Eine verbrauchte und korrupte politische Klasse hat sich den Staat zur Beute gemacht und das ganze Wertesystem unserer Gesellschaft beschädigt. Ein Phänomen, das wir überall im dekadenter werdenden Europa beobachten müssen.

Hiergegen müssen wir rechte Demokraten uns wehren! Hiergegen muss die patriotische Opposition kämpfen, sei es in Deutschland, Spanien, Österreich, Frankreich oder sonst wo in Europa! Es ist unsere Pflicht, wieder für Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein, Anständigkeit und Selbstdisziplin in der Politik einzutreten. Diese sogenannten „Preußischen Tugenden“ haben nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil.

Und für diese Erneuerung der Politik erfahren wir immer mehr Zuspruch – Sie hier in Katalonien, wir in Köln und inzwischen auch in ganz Westdeutschland. Im größten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen überall unsere Pro-Bewegung. Fast 2000 Mitglieder kämpfen gemeinsam für eine rechtsdemokratische Wende im Westen Deutschlands. Bei den Kommunalwahlen 2009 wurden wir in dieser 18 Millionen Einwohner zählenden Region auf Anhieb zur stärksten Kraft rechts der Mitte! Über 100 Politiker der Pro-Bewegung sitzen inzwischen in den verschiedensten kommunalen Gremien in Nordrhein-Westfalen und bei der Landtagswahl vor wenigen Wochen wurde Pro NRW ebenfalls wieder stärkste Kraft rechts der Mitte mit über 100.000 Wählerstimmen.

Wir befinden uns ebenso wie die Plataforma de Catalunya auf einem guten Weg, wobei die Plataforma de Catalunya ähnlich wie erfolgreiche andere Rechtsparteien in Europa noch einen Schritt weiter ist: Sie haben bei den anstehenden Wahlen beste Chancen auf den Einzug in das Regionalparlament und ich bin sicher, Sie werden das auch mit Bravour schaffen! Zum Wohle aller anständigen Menschen, die hier in Katalanien leben. Dafür wünsche ich Ihnen im Namen der ganzen Pro-Bewegung alles Gute und einen größtmöglichen Erfolg bei den anstehenden Wahlen!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Weitere Bilder der fulminanten Veranstaltung: