Aktuelles / Montag, 13.Februar.2012

Ja zur Religionsfreiheit, nein zum Salafismus

Wer in Deutschland für die Einhaltung des Grundgesetzes Stellung bezieht, der muss inzwischen von der Polizei geschützt werden. Diese Erfahrung mussten am vergangenen Wochenende auch Mitglieder der Partei „Die Republikaner“ in Solingen machen. Die führten dort eine Mahnwache gegen das Salafistenzentrum und informierten die Bürger mit einem Info-Stand. Dass sich in Solingen die „übliche Koalition von Gegnern der Meinungsfreiheit“ zusammengefunden habe, so der PRO-NRW-Vorsitzende, Markus Beisicht, um die Kundgebung zu stören, sei ein alarmierendes Zeichen.

Es sei nicht nur in Solingen ein Gebot der Stunde, sich gegen islamistische Parallelwelten zu stellen und Position für die freiheitlich demokratische Grundordnung zu zeigen:

Markus Beisicht

„Was wir am Samstag in Solingen erlebt haben, das ist wieder einmal ein schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit. Wenn man unter dem Motto ,Ja zur Religionsfreiheit, nein zum Salafismus‘ nicht nur keine Unterstützung von Kirchen und Vereinen bekommt, sondern sich einmal mehr den üblichen Verdächtigungen ausgesetzt sieht, dann sollte das schon sehr nachdenklich stimmen.

Umso wichtiger ist es, dass mit der Durchsetzung von Versammlungsfreiheit ein Zeichen gesetzt wurde, dass sich die Bürger eine solche Bevormundung nicht mehr bieten lassen. Das Anliegen der Veranstaltung war gut und richtig: Es darf hierzulande jeder glauben, was er will. Wer allerdings Hass predigt und die Freiheit der Religionsausübung ausnutzt, um Gewalt vorzubereiten, der darf in unserem Rechtsstaat keine Toleranz erwarten.“