Regional / Mittwoch, 29.April.2015

Iserlohn: Moscheebau in der Stadt

Gegen den erbitterten Widerstand von einigen Anwohnern und vieler Bürger hat die Iserlohner Ahmadiyya-Gemeinde mit dem Bau ihrer repräsentativen Moschee am Barendorfer Bruch klammheimlich begonnen. Der Mutterboden wurde bereits abgetragen, als nächstes soll der Untergrund für das Gießen einer Bodenplatte vorbereitet werden. Danach soll mit Fertigbauteilen gearbeitet werden und bereits für den 09. Juni ist die Grundsteinlegung geplant.

Die Moschee soll auf jeden Fall noch im Jahr 2015 fertiggestellt werden. Geplant ist zudem ein Minarett-Turm an der Seite des Gebäudes mit einer Höhe von 12 Metern einschließlich der Spitze, die Kuppel soll eine Höhe von sieben Metern haben. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wann auch in Iserlohn die Rufe eines Muezzin zu hören sind. Das Moscheeprojekt ist in Iserlohn nach wie vor höchst umstritten. Es wurde jedoch letztlich von den Altparteien genehmigt. Auch eine Klage von Anwohnern blieb ohne den gewünschten Erfolg.

Als einzige politische Plattform lehnt PRO NRW nach wie vor den Moscheebau entschieden ab und kündigt schon jetzt anlässlich der „feierlichen Eröffnung“ eine Protestkundgebung an. Diese Moschee stellt ein Machtsymbol dar und dient keineswegs einer vernünftigen Integration der Muslime in die Mehrheitsgesellschaft.

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