IS-Terror erreicht Leverkusen
Aktuelles, Landesweit, Top-Themen / Mittwoch, 9.März.2016

IS-Terror erreicht Leverkusen

Die Bundesanwaltschaft hat gestern in Leverkusen den Islamisten Shahid Ilgar Oclu S. verhaften lassen, der sich in Syrien dem „Islamischen Staat“ und weiteren Terrorgruppen angeschlossen haben soll. Der gemeingefährliche Islamist hat sich in Syrien zum Kämpfer ausbilden lassen und dort auch regelmäßig Wachdienste übernommen. Nach seiner Terrorausbildung ist er nach Deutschland zurückgekehrt und hat möglicherweise für Einsätze des IS in unserem Land bereitgestanden.

Die gestrige Inhaftierung des Islamisten ist jedoch nicht der einzige Leverkusener Fall. So hält sich zum Beispiel ein in Rheindorf-Nord ansässiger Türke seit Herbst 2013 in Syrien und im Irak auf. Für ihn liegt ein Haftbefehl des Generalbundesanwaltes wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Im Dezember 2015 hat es darüber hinaus in Leverkusen eine Hausdurchsuchung bei einem IS-Sympathisanten gegeben. Dabei wurden umfangreiche Datenträger sichergestellt. Der Beschuldigte kommentierte die damalige Razzia auf Facebook, im Hintergrund hing eine schwarze IS-Flagge. Die Gefahr des IS-Terrors ist daher auch in Leverkusen nicht zu unterschätzen.

Hierzu erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:markus-neu

„Wir begrüßen ausdrücklich die gestrige Festnahme des gefährlichen Islamisten durch die Kölner Polizei. Es ist offenkundig, daß in Leverkusen eine gefährliche Sympathisantenszene für den terroristischen IS besteht. Es ist daher Aufgabe der Polizei und der Sicherheitsbehörden, diesen Terrorsumpf endlich trockenzulegen. Ausländer, die den terroristischen IS unterstützen, haben nach meiner Überzeugung ihr Aufenthaltsrecht in unserem Lande verwirkt. Sie gehören schnellstmöglich in ihre Heimatländer abgeschoben.“

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