Aktuelles / Donnerstag, 4.April.2013

Infam: Kölner Stadtanzeiger lässt per Leserbrief Details des Polizeischutzes für Markus Beisicht enthüllen

Infamer und verantwortungsloser geht es wohl nicht mehr: Nach dem knapp vereitelten islamistischen Mordanschlag auf den PRO-KÖLN- und PRO-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht, lässt der Kölner Stadtanzeiger in seiner heutigen Leverkusener Druckausgabe in  einem hämisch-spöttischen Leserbrief Details zum Polizeischutz für den bedrohten Politiker enthüllen. Unter der Überschrift „Sonst doch so mutig“ macht sich eine linke Aktivistin, die in der Nähe von Beisichts Kanzlei wohnt, über das Beinahe-Mordopfer höhnisch lustig und enthüllt – ganz nebenbei selbstverständlich – Details des Polizeischutzes, über die PRO NRW und die Polizei sich aus gutem Grund bisher nicht öffentlich ausgelassen haben. Die linke Aktivistin „Petra“ A., die sich über den „sonst so mutigen“ Markus Beisicht auslässt, aber selbst mit einem teilweise falschen Namen den Leserbrief unterzeichnet hat, schreibt u.a.:

„Als Anwohnerin der Münzstraße in Opladen und somit fast in unmittelbarer Nachbarschaft der Kanzlei von PRO-NRW-Chef Markus Beisicht lebend, bekommen wir nun täglich das gleiche Bild geliefert: Polizisten in Dienstwagen, Polizisten in Zivil,  Personenschutz in dunklen Limousinen belagern die anliegende Gartenstraße, um so Herrn Beisicht von morgens bis abends zu beschützen, in seine Kanzlei zu bringen und wieder abzuholen, selbst die privaten Einkäufe werden nun unter Polizeischutz begleitet. Eine Eskorte von oben genannten Fahrzeugen bauen sich dann in und um die Fußgängerzone auf …“

Diese Details zum Polizeischutz, die sicher auch  potentielle Attentäter interessieren dürfte, stehen heute für jedermann lesbar im Stadtanzeiger. Gefolgt von hämischen Spott für Markus Beisicht und die Frage, warum er denn nicht genügend Mut hat, „auf diese Bewachungsaktion zu verzichten“. Beisicht, dessen Frau und beiden minderjährigen Töchter ebenfalls im Haus waren, als die potentiellen Attentäter bereits fast vor der Tür standen, wird zum guten Schluss von der mutigen „Petra“ A. noch hinterhergerufen, dass „er doch mit jetzigen Situation auch gut allein zurecht kommen (könnte). Ohne der Allgemeinheit Steuergelder und privaten Frieden zu nutzen.“

Zynischer und infamer gehts nicht mehr. Und von Seiten des Stadtanzeigers auch nicht verantwortungsloser, dass man solchen geistigen BrandstifterInnen auch noch eine Plattform bietet!