Landesweit / Mittwoch, 22.April.2015

Immer mehr Islamisten kehren nach Deutschland zurück

Der bundesdeutsche Verfassungsschutz musste eingestehen, dass mittlerweile mehr als 230 Islamisten, die die Kampfgebiete des islamischen Staates in Syrien und in Irak ausgereist waren, in die Bundesrepublik zurückgekehrt sind. Viele von ihnen sind verroht und haben fürchterliche Kampferfahrungen in den Bürgerkriegsgebieten gesammelt. Es handelt sich bei den zurückgekehrten Dschihadisten um tickende Zeitbomben.

Insgesamt ist die Zahl der latent gefährlichen extremistischen Salafisten in Deutschland auf 7.300 Personen gestiegen. Die Anhängerschaft der Salafisten wächst täglich weiter. Im Jahr 2011 gab es in der Bundesrepublik lediglich knapp 3.000 Salafisten. Die deutschen Sicherheitsbehörden sind außerordentlich besorgt und befürchten, ähnlich wie in Frankreich, Anschläge durch zurückgekehrte Dschihadisten. In unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen gibt es besonders viele Salafisten.

Dort ist diese extremistische Szene dank des jahrelangen Kuschelkurses durch Innenminister Jäger besonders gut vernetzt und kampagnenfähig. Die Extremisten lehnen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und insbesondere den Wertekanon unseres Grundgesetzes entschieden ab. Stattdessen sehen sie eine islamistische Ordnung für Deutschland als einzig legitime Staats- und Gesellschaftsform an. Die islamistische Szene in der Bundesrepublik wächst jedenfalls ungebremst weiter. Damit wird natürlich auf der Nährboden für terroristische Anschläge in Deutschland bereitet.

Es stellt einen Skandal sondergleichen dar, dass Mitglieder islamistischer terroristischer Vereinigungen wieder ungehindert in die Bundesrepublik zurückkehren können. Offensichtlich fehlt der politische Wille, eine Wiedereinreise dieser potentiellen Terroristen zu verhindern. Gerade die Terroranschläge in Belgien und Frankreich haben bewiesen, dass die Rückkehr von Irak- bzw. Syrien-Kämpfern unserer innere Sicherheit gefährdet. Nun laufen also tickende islamistische Zeitbomben völlig ungehindert und ungestört durch unser Land und die Sicherheitsbehörden konzentrieren sich nach wie vor ganz politisch korrekt auf den sogenannten Kampf gegen Rechts. Wenn es in absehbarer Zeit auch in Deutschland zu einem islamistischen Anschlag kommt, dann haben auch unsere Behörden eine große Schuld auf sich geladen.

Wenn wer jahrelang mit salafistischen Extremisten kuschelt und politisch korrekt den gefährlichen islamistischen Terrorismus verniedlicht, der gefährdet unser aller Sicherheit. PRO NRW fordert von unseren Sicherheitsbehörden dafür Sorge zu tragen, dass künftig eine Wiedereinreise und ein Untertauchen von potentiellen islamistischen Terroristen aus Syrien und Irak verhindert werden.

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