Aktuelles, Regional / Donnerstag, 13.Juli.2017

Illegale Müllberge im Essener Norden

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Die Räumung einer wilden Müllkippe an der Karlstrasse in Altenessen in der letzten Woche brachte die Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) wirklich an die Grenze des Zumutbaren. Essensreste, Fäkalien und jeglicher Art von Hausmüll mussten von den Mitarbeitern an der Karlstrasse weg geschafft werden. Tote Ratten lagen nebenan im Gebüsch, im Müll wühlten lebende großgewachsene Ratten herum. Es stank erbärmlich! In unmittelbarer Nähe der illegalen Müllkippe soll in naher Zukunft eine Kindertagesstätte eröffnet werden.

Zur illegalen Müllentsorgung im Essener Norden erklärt die PRO NRW Kreisvorsitzende und Essener Stadträtin Christine Oellig:

„Es kann nicht länger tatenlos hingenommen werden, dass Anwohner mit und ohne Migrationshintergrund ihren Hausmüll dreist aus dem Fenster werfen. Denn der gemeingefährliche illegale Müllberg an der Karlstrasse ist keineswegs ein Einzelfall. An hundert weiteren Stellen werfen Menschen, die offensichtlich in der Bundesrepublik noch nicht angekommen sind, ihren Müll einschließlich ihrer Fäkalien dreist einfach aus dem Fenster. Teile des Essener Norden ist von dieser Unsitte betroffen. Ordnungsbehörden müssen gegen die illegale Müllentsorgung konsequent einschreiten. Es geht auch um die Lebensqualität unserer Bürger, wenn man nur an den Gestank und die Rattenplage denkt. Und die Entsorgung des illegalen Mülls dürfte auch für die Gesundheit der EBE-Mitarbeiter gefährlich werden. Es besteht demzufolge dringender Handlungsbedarf!“

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