Hilferuf aus einer Gesamtschule!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Dienstag, 19.Dezember.2017

Hilferuf aus einer Gesamtschule!

Die verfehlte Integrations- und auch Inklusionspolitik treibt viele Lehrer an den Rand
ihrer Leistungsfähigkeit.
So schrieb unlängst eine Gesamtschule einen regelrechten Brandbrief. Die
physischen und psychischen Bedrohungen hätten zugenommen und ein regulärer
Unterricht sei bei einer Zunahme nichtdeutscher Kinder von 86 % kaum mehr möglich.
Wörtlich heißt es in diesem Brandbrief: „Mittlerweile müssen wir bei pädagogischen
Maßnahmen immer unseren Eigenschutz im Auge behalten.“
Weiter wird in diesem Brief beschrieben, dass Lehrer als „Cracknutte“, „Hurensohn“,
„Wichser“ und „Bock“ beschimpft werden. „Selbst die Größe der Geschlechtsteile
wird in die Beschimpfung mit einbezogen“, heißt es in dem Brief. Weiter wird
ausgeführt, dass viele Kolleginnen Angst haben, bestimmte Schüler zu unterrichten.
Ein Schüler trat eine Tür auf, und brach so einem Mädchen die Nase. Durch
aggressives Pausenverhalten wurde einem Schüler der Arm gebrochen. Zur Zeit der
Abfassung des Briefes musste nach einer Prügelei unter Schülern der achten Klasse
die Polizei gerufen werden. In zwei Monaten setzten Schüler dreimal ein Messer ein.
Einer Schülerin wurde hierbei das Messer an den Hals gedrückt. Eine Mutter rastete
aus, weil sie mit einem Beschluss der Schulkonferenz nicht einverstanden war. Sie
zerschlug einen Bilderrahmen und bedrohte die Lehrer.
Zudem heißt es in dem Brandbrief, dass Arbeitsverweigerungen, Drogenkonsum und
Müdigkeit bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Schülern vermehrt auftreten.
Schließlich werden laufend frauenverachtende Bedrohungen ausgesprochen. Viele
Lehrer an der Schule sehen ein Hauptproblem in der Inklusion. Hierbei werden
Schüler in die Klasse integriert, die ihrer geistigen Entwicklung nach zusätzlichen
Förderbedarf haben oder in den sonderpädagogischen Bereich gehören. Dies führe
zu weiteren gefährlichen Konflikten.
Dieser Brandbrief stellt leider keinen Einzelfall dar. Die dort beschriebenen Zustände
wiederholen sich tagtäglich in vielen Schulen, insbesondere im Ruhrgebiet. Die
Politik hätte wissen müssen, dass diese Probleme bei üblicher Lehrerbesetzung
auftreten würden. Aber auch durch stundenweise doppelte Lehrerbesetzung lässt
sich sicherlich auch künftig unter diesen Umständen kein vernünftiger Unterricht
gestalten. Denn am Wissensstand und der Fähigkeit dem Unterricht zu folgen, ändert
sich dadurch nichts.
Die Integrations- und Inklusionspolitik der Altparteien gerade in NRW war ein Schuss
in den Ofen und muss dringend zum Wohl aller Kinder geändert werden! Man sollte
auf jeden Fall mal darüber nachdenken, ob nicht wenigstens ausreichende
Kenntnisse der deutschen Sprache als Voraussetzung für einen Schulbesuch
verlangt werden müssen.

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