Aktuelles / Dienstag, 21.Juni.2011

Herten: Verteilung der PRO-NRW-Petition gegen geplante Ditib-Moschee gestartet

Im Hertener Stadtteil Langenbochum, der bereits über eine repräsentative Großmoschee verfügt, soll nun eine weitere Moschee gebaut werden. Dem Bauherren Ditib sind die bisherigen Moscheeräumlichkeiten offensichtlich zu klein und es ist gegen den erklärten Willen der einheimischen Bevölkerung ein Moscheeneubau in Planung, wogegen die BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW den bürgerlichen Protest organisiert. Hierzu hat die BÜRGERBEWEGUNG  PRO NRW auch 20 000 Exemplare einer eigenen Petition für Herten-Langenbochum aufgelegt, deren Verteilung in diesen Tagen begonnen hat. Dort haben die Bürger die Möglichkeit, mit ihrer Unterschrift gegen den Moscheebau einzutreten.

Speziell gegenüber der Ankara-hörigen türkisch-islamischen Union Ditib sind die Bürger besonders kritisch. Denn der Bauherr des Moscheeneubaus tut alles dafür, um den Eindruck zu erwecken, dass die Moschee im Stadtteil erwünscht ist. So stellt die deutsche Vertretung des türkischen Religionsministeriums einen Großteil der Mitglieder des so genannten Runden Tisches, der sich mit dem Moscheebau beschäftigt. Auch eine „Abstimmung“, die von der Sparkasse durchgeführt wurde, wusste die Ditib geschickt für sich zu nutzen und wies alle ihre Mitglieder an, dort für die Moschee zu stimmen. Nun werden Forderungen in der Bürgerschaft laut, dass sich die Ditib aus den Verhandlungen über den Moscheebau heraushalten und den Bürgern überlassen solle.

Werner Peters

Dies sei natürlich eine legitime Forderung, so der Recklinghausener PRO-NRW-Kreisvorsitzende Werner Peters. „Es sind schließlich die einheimischen Bürger, die massiv von dem Neubau der Ditib-Moschee betroffen sind. Schon heute klagen Bürger über das unzumutbare Gebaren und Verhalten des Ditib-Vereins auf der Feldstraße in Herten.

Eine Internetabstimmung der Hertener Allgemeine Zeitung(HA) am Sonntag, den 19.06.11 um 18.13Uhr ergab, dass von 3970 Teilnehmern 64,31% einen Moscheebau in Herten grundsätzlich ablehnen.“ Ein weiterer Aspekt dürfe nicht außer acht gelassen werden, erläutert Werner Peters: „Sei es in Marl, sei es in Herten, überall bestätigen uns einheimische Bürger und Bürgerinnen, dass mit dem Auftreten der Ditib die Integrations- und Kontaktbereitschaft der Türken schlagartig abnimmt und Kopftücher verstärkt das Straßenbild bestimmen.

In beiden Städten des Landkreises Recklinghausen erleben wir so die Einrichtung ethnischer Kulturinseln einer Parallelgesellschaft, die weder im Sinne unseres Grundgesetzes sind, noch im Sinne einer vernünftigen Integrationspolitik. Bereits der ‚Runde Tisch’ in Herten-Langenbochum ist hinsichtlich seiner Zusammensetzung mit Vertretern des realen Lebens so manipuliert, dass ein der Ditib genehmes Ergebnis höchst wahrscheinlich ist. Nichts in diesem Findungsprozess zum Entscheid für oder gegen die Moschee in Herten-Langenbochum ist demokratisch und es reflektiert den Willen der Hertener Bürger und Bürgerinnen in keiner Weise.

Wenn die Ditib nun versucht, die Bürger bei einer berechtigten kritischen Debatte aus dem Feld zu drängen, dann ist das ein schändlicher antidemokratischer Vorgang. Die BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW wird die Bürger wie angekündigt aktiv in ihrem Protest gegen den geplanten Moscheeneubau unterstützen. Es kann nicht sein, dass hier gegen den erklärten Willen der einheimischen Bevölkerung ein weiteres fragwürdiges Multi-Kulti-Projekt verwirklich werden soll“ , so Peters abschließend.