Aktuelles / Freitag, 24.Juni.2011

Herten: PRO NRW wird am 17. September ein Signal des Mutes setzen

In Herten entgleitet den Hütern der politischen Korrektheit die Deutungshoheit, und sofort stellt sich Nervosität ein. Eigentlich funktionieren die Seilschaften zur Gleichschaltung der öffentlichen Meinung immer perfekt. Besonders wenn es darum geht, die Islamisierung unserer Heimat zu verschleiern und dieses Problem kritischen Fragen zu entziehen. Da werden dann, so wie jetzt bei der geplanten zweiten Moschee in Langenbochum, den besorgten Bürgern, so genannte Integrationsforscher verabreicht, die erklären, dass die Islamisierung eigentlich gar kein großes Problem sei.

Nun schlägt auch die Hertener Allgemeine (HA) Alarm, nachdem man den Fehler begangen hatte, eine Online-Abstimmung über den Bau einer zweiten Moschee zu eröffnen. Dass sich annähernd 70 % der Abstimmer gegen den Bau der Moschee aussprachen, sei „rechtspopulistischen Internetforen wie „reconquista-europa.com“ und „pi-news.net“ zuzuschreiben. Auch dass PRO-NRW diesen Protest am 17. September auf die Straße bringen wird, passte der lokalen Presse nicht.

Generalsekretär Markus Wiener

Weder Presse noch Altparteien, so der Generalsekretär von PRO NRW, der Politikwissenschaftler Markus Wiener, würden die Interessen der Bürger vertreten. Umso wichtige seien basisdemokratische Projekte wie kritische Blogs oder die Arbeit seiner BÜRGERBEWEGUNG:

„Mit unserer angelaufenen Petition gegen den Bau der zweiten Moschee in Langenbochum erfahren wir in den letzten Tagen viel Zuspruch. Die Bürger sind es leid, von Medien und Altparteien gegängelt zu werden. Viele Bürger informieren sich heute nicht mehr über die Zeitung, sondern schauen lieber gleich ins Internet. Sie brauchen keine Medienpädagogen, die ihnen ständig sagen, was richtig und was falsch ist, sondern einfach nur Informationen. Wir merken das an den verstärkten Zugriffen auf unsere Internetseite. Dass sich die Bürger nach umfassender Information dann gegen die Islamisierung entscheiden, ist wohl noch immer ihr gutes Recht.

Bei der Demonstration am 17. September werden wir deshalb in Herten ein Ausrufezeichen setzen, ein Signal des Mutes, das auch landesweit vernehmbar sein wird: dass man nämlich die Politik der Altparteien nicht als Schicksal hinnehmen muss. Zahlreiche Kreisverbände von PRO NRW werden sich mit dem Protest in Herten solidarisieren. Es geht um unsere Heimat. Wir brauchen in Herten keinen Außenposten des türkischen Staates, wir brauchen keinen Staat im Staate, in dem die Grundrechte nicht gelten. Das wichtige Gut der Religionsfreiheit darf nicht missbraucht werden, um unsere Werte abzuschaffen. Die aufgeregten Reaktionen in der Lokalpresse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“