Regional / Samstag, 5.Oktober.2013

Hattingen: CDU mit taktisch motivierter Abgrenzung?

Auch in der zweitgrößten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises findet die Demo-Ankündigung gegen den Ditib-Moscheebau, einmal mehr Marke Prunk- und Protzmoschee, einigen medialen Widerhall.

Ausgerechnet das von der Kreisvorsitzenden Peggy Hufenbach geäußerte „dicke Bravo“ an die Hattinger CDU, die doch tatsächlich gewagt hatte, in dieser Sache einen Bürgerentscheid zu beantragen, steht nun im medialen Kreuzfeuer. So äußerte CDU-Fraktionchef Gerhard Nörenberg, dass er die PRO NRW Gratulation nicht gutheißen könne, blieb aber in der Sache, der Forderung nach einem Bürgerentscheid, unnachgiebig.

Peggy Hufenbach, PRO NRW Kreisvorsitzende des Ennepe-Ruhr-Kreises, legt nach:

Hufenbach„Man muß in der Politik auch mal uneigennützig sein und inhaltlich gute Vorschläge anderer Parteien Beistand leisten. Wenn die Hattinger CDU nun schon eine alte PRO NRW Forderung aufgreift, dann werden wir dies natürlich weiterhin unterstützen. Zudem erlaube ich mir, islamkritische CDU-Mitglieder und natürlich unseren guten Gerhard Nörenberg gerne zu unserer Demo am 19. Oktober einzuladen. Denn die Abgrenzung des CDU Fraktionsbosses halte ich lediglich für taktisch motiviert. Es sei sogar ein weiteres „dickes Bravo“ für die Standhaftigkeit der CDU ausgesprochen. Denn oftmals ist es ja so, dass unter dem Druck des Gutmenschenkartells schon einige bürgerliche Forderungen zurückgezogen wurden. In Hattingen scheint man an eine CDU geraten zu sein, die zumindest Rückgrat zeigt.“

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