Aktuelles / Montag, 21.März.2016

Hattingen: CDU im Rat erfolglos gegen drohendes Asylanten-Ghetto – PRO NRW wird Proteste organisieren!

An der Nierenhofer Straße im Hattinger Zentrum soll auf dem ehemaligen OK-Gelände ein Asylcamp mit einer Belegung von bis zu 500 Asyltouristen entstehen – dies hat der Hattinger Stadtrat letzten Donnerstag im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung beschlossen. Dieses Vorhaben hat selbst städtische Insider überrascht, da Hattingen wegen der Kosten für Asylforderer bereits ein Haushaltsdefizit von 12 Millionen Euro aufzuweisen hat.

Dies ist annähernd ein so großes Defizit wie bei der benachbarten Stadt Witten. Witten ist allerdings von der Einwohnerzahl her nahezu doppelt so groß wie Hattingen und bekommt anhand des Königsteinschlüssels mehr Asylbewerber zugewiesen. Einzig die Fraktion der Hattinger CDU stimmte bis auf einige wenige Abweichler gegen dieses Wahnsinnsvorhaben von SPD, Grünen, Linken, Piraten und FDP.

CDU-Fraktionschef Gerhard Nörenberg kritisierte das Vorhaben insoweit realistisch, als dieses zu einer Ghettoisierung Hattingens führen werde. Die einheimische Bevölkerung habe Angst vor diesem Vorhaben und überhaupt sei eine zentrale Unterbringung im Stadtgebiet völlig inakzeptabel. Gerhard Nörenberg hat somit wiederholt in der Hattinger Kommunalpolitik Courage bewiesen und glaubhaft wertkonservative, gar freiheitliche Positionen unserer Bürgerbewegung PRO NRW vertreten.

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Hierzu erklärt der PRO NRW Ennepe-Ruhr Kreisvorsitzende und Wittener Stadtrat Christoph Schmidt:

Ich möchte Herrn Nörenberg im Namen unseres Kreisverbandes danken, daß er trotz massiven Drucks der SPD und anderer linker Parteien die freiheitliche Fahne im Hattinger Rat hochhält und von seinem Standpunkt nicht abrückt. Gerade die dezentrale Unterbringung von Asylanten und die Vermeidung einer Ghettobildung gehören zu den Kernanliegen unserer Bürgerbewegung. Die Hattinger CDU und die Bürgerbewegung PRO NRW sind somit Verbündete im Geiste. Schon damals, als die türkische Ditib-Organisation in Hattingen einen Moscheeanbau mit hohen Minaretten und Gebetsruf plante, hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Haltung gegen die Ditib bewiesen. Später haben wir eine Demonstration in Hattingen gegen den weiteren Moscheebau abgehalten. Wir werden auch in diesem Fall die Hattinger Bevölkerung unterstützen und unverzüglich eine Demonstration gegen dieses Wahnsinnsvorhaben am ehemaligen OK-Gelände anmelden. Diesmal würde ich mir wünschen, daß die CDU-Vertreter auch endlich ihren Protest mit uns gemeinsam auf die Straße tragen. Hierzu werde ich in meiner Funktion als Kreisvorsitzender unverzüglich Kontakt zu Herrn Nörenberg und seinen Mitstreitern aufnehmen.“ “