Hasardeure und Polit-Extremisten wollen die AfD in NRW übernehmen!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 16.April.2018

Hasardeure und Polit-Extremisten wollen die AfD in NRW übernehmen!

PRO NRW befand sich bekanntlich im Jahr 2015 in einer schlimmen Existenzkrise,
von der sich die Partei bis zum heutigen Tage noch nicht vollständig hat erholen
können.
Auslöser der damaligen Krise einschließlich der erfolgten Abspaltungen war ein
kleiner Kreis fragwürdiger Funktionäre mit einer zum Teil langjährigen
extremistischen Vergangenheit. Ein beachtlicher Teil dieser auch charakterlich mehr
als fragwürdigen Funktionäre besuchte gestern in Chorweiler eine außerordentliche
Mitgliederversammlung der überparteilichen Wählergemeinschaft PRO Köln.

In dieser Mitgliederversammlung wurde mit großer Mehrheit die Auflösung der
kommunalen Wählergemeinschaft beschlossen. Als Versammlungsleiter fungierte,
der vor geraumer Zeit bei PRO Köln ausgetretene ehemalige NPD-
Bundestagskandidat Manfred Rouhs aus Berlin. Diesen hatte der Vereinsvorstand
extra aus Berlin zur Auflösungsveranstaltung einfahren lassen.
Rouhs verkündete dann unwidersprochen, dass er die ehemaligen PRO Köln und
PRO Deutschland Funktionäre über kurz oder lang sicher in die AfD führen werde. Er
referierte, dass es überhaupt keinen sogenannten Unvereinbarkeitsbeschluss gäbe,
er ginge bei vielen AfD-Bundestagsabgeordneten mittlerweile ein und aus.
Voraussetzung für den AfD-Übertritt sei aber die Auflösung von PRO Köln. Die
Mitgliederversammlung folgte diesem Ansinnen mit wenigen Ausnahmen.
Auffallend bei der gestrigen Veranstaltung in Chorweiler war der Umstand, dass an
der Mitgliederversammlung überproportional viele Personen, die nicht aus Köln
stammen, teilnahmen. So nahmen diversen Personen aus Remscheid, Overath,
Aachen, Wuppertal und Berlin an der PRO Köln Mitgliederversammlung teil. Das
Ergebnis stand demnach schon vor Beginn der Versammlung fest. PRO Köln wurde
zu Grabe getragen.
Und fragwürdige Funktionäre wie der Ex-NPD-Stadtverordnete Andre Hüsgen, der
Ex-NPD-Funktionär Nico Ernst, der jahrelang mithalf die freie Kameradschaftsszene
zu radikalisieren, der ehemalige Landesvorsitzende der Jungen Nationaldemokraten
von Nordrhein-Westfalen Manfred Rouhs, der Ex-DVUler Bernd Schöppe und die
noch im Jahr 2010 in einem NPD-Werbespot aufgetretene Claudia Bötte aus
Wuppertal freuen sich allesamt auf ein politisches Comeback ausgerechnet bei der
AfD. Hinzu kommt noch einer der Hauptakteure des Kölner Sitzungsgeldskandales
der Kölner Ratsherr Markus Wiener, der vom Landgericht Köln wegen Betruges
verurteilt worden ist. Diese honorige Mannschaft möchte ihren weiteren politischen
Weg – in wessen Auftrag auch immer – bei der AfD fortsetzen.

PRO NRW hat bekanntlich leidvolle Erfahrungen mit diesen Funktionären sammeln
müssen. Der NRW-Verfassungsschutz wird sich schon jetzt für diese Steilvorlage zur
Stigmatisierung der AfD bedanken. Wir werden jedenfalls aufmerksam den Marsch
dieser Funktionäre in Richtung AfD beobachten.

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,