Aktuelles / Mittwoch, 14.März.2012

Hamm: Moscheeneubau mit integrierter Schießanlage?

Das Zitat des türkischen Ministerpräsidenten, in dem er die Militanz des Islam beschwört, ist vielen zum Sinnbild für die schleichende Landnahme durch Muslime in Deutschland geworden. Wie real offensichtlich die Wendung „unsere Moscheen sind unsere Kasernen“ ist, wird derzeit bei einem Moscheeneubauprojekt im Hammer Stadtteil Herringen deutlich. Dort soll auf einem Grundstück, auf dem bereits ein aktuell als Moschee genutztes Gebäude vorhanden ist, ein Moscheeneubau entstehen.

Zur Debatte steht die Frage, ob das bereits bestehende Gebäude nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen werden soll. Weil sich im Keller dieses Gebäudes eine Schießanlage befindet, sind viele Herringer Bürger in Sorge, dass diese von den Muslimen genutzt wird und auch künftig weiter genutzt werden soll. Die etablierte Kommunalpolitik und auch die Verwaltung geben sich indes sorglos. Ob sie von der Anlage und einer möglichen Weiternutzungsabsicht der Muslime wissen, war noch nicht zu erfahren.

Dabei wächst der Protest unter den Bürgern von Tag zu Tag. Wie ein ehemaliger Herringer Bürgermeister verlauten ließ, seien 80 Prozent der Bürger eindeutig gegen den Moscheebau. Viele Bürger fragen sich zudem, ob das derzeit Anwendung findende beschleunigte Plangenehmigungsverfahren für den Moscheeneubau dem Projekt überhaupt angemessen sei und ob es nicht mehr Bürgerbeteiligung bedürfe, die es aktuell nicht gibt.